02.11.2010 | 08:49

LH Pröll über das „Forschungsland Niederösterreich"

„Im Auftrag der Zukunft - im Dienste der Menschen"

Das „ISTA", das „Institute for Science and Technology Austria" in Klosterneuburg, eröffnete vor kurzem das erste Laborgebäude. Damit kann nun, nach der theoretischen, auch die experimentelle Forschung in Klosterneuburg beginnen. Das Land Niederösterreich hat in dieses erste Laborgebäude rund 20 Millionen Euro investiert. „Hoch begabte Forscherinnen und Forscher finden hier ein optimales Umfeld und vor allem auch optimale Voraussetzungen für ihre Arbeit", sagte dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum NÖ". Der Landeshauptmann: „Hier wird auf Weltniveau geforscht, gelehrt und gearbeitet. Und dort, wo geforscht wird, dort liegt auch die Zukunft."

Der „Managing Director" des IST Austria, Dr. Gerald Murauer, erläuterte in der Sendung: „Im neuen Laborgebäude können bis zu zehn Forschergruppen mit bis zu 100 Wissenschaftern forschen."

Das Land Niederösterreich hat das Jahr 2010 zum „Jahr der Forschung" erklärt. 300 Millionen Euro hat das Land in den vergangenen Jahren in den Bereichen Wissenschaft und Forschung investiert, 400 weitere sollen folgen. In Niederösterreich handle man nach dem Grundsatz „Im Auftrag der Zukunft - im Dienste der Menschen", so Landeshauptmann Pröll: „Wir wollen unser Land zu einem führenden Forschungsstandort weiter entwickeln." Dass man dafür bereits einen sehr guten Grundstein gelegt habe, zeige auch die Wissenschaftsachse von Krems über Tulln und Klosterneuburg bis nach Wiener Neustadt.

Ein wichtiger Teil dieser Wissenschaftsachse ist die Donau-Universität Krems, die vor kurzem ihr 15-jähriges Jubiläum feierte. Mehr als 10.000 Studentinnen und Studenten haben seit der Gründung hier ihr Studium abgeschlossen. Der Rektor der Donau-Universität, Prof. Dr. Jürgen WiIler, nennt als „zentrale Erfolgsfaktoren" das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die guten Rahmenbedingungen. „Der Campus Krems befindet sich in einer der schönsten europäischen Landschaften", so Willer.

Hautnah erleben kann man die niederösterreichischen Wissenschaftseinrichtungen am 5. November im Zuge der „Langen Nacht der Forschung". Landeshauptmann Pröll: „Die Lange Nacht der Forschung ist eine gute Gelegenheit, die wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes näher kennen zu lernen."

 

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