21.10.2010 | 00:32

Donau-Universität Krems besteht seit 15 Jahren

LH Pröll: „Wissenschaftlicher Fortschritt bringt wirtschaftliche Effekte"

Die Donau-Universität Krems, die erste staatliche Weiterbildungsuniversität Europas, feierte am heutigen Donnerstag, 21. Oktober, ihr 15-jähriges Bestandsjubiläum. Mehr als 10.000 Studentinnen und Studenten haben in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten einen Universitätslehrgang an der Donau-Universität Krems absolviert. Ihren Ausgang nahm diese Einrichtung im Wintersemester 1995/1996 mit 93 Studierenden, derzeit zählt man rund 5.200 Studierende.

„Die Donau-Universität Krems hat nicht nur eine Lücke in der österreichischen, sondern auch in der internationalen Bildungslandschaft geschlossen", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge des Festaktes. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Niederösterreich zu einem erfolgreichen Forschungsstandort zu entwickeln, und wir sind dabei auf einem sehr guten Weg", verwies der Landeshauptmann auf die niederösterreichische Forschungsachse von Krems über Tulln und Klosterneuburg bis nach Wiener Neustadt. Dies sei „eine gute Grundlage, die wir gelegt haben", so Pröll im Gespräch mit Moderator Robert Ziegler.

Die Grundlagenforschung, die in Niederösterreich betrieben werde, sorge weiters auch wirtschaftliche Impulse, sagte der Landeshauptmann: „Aus wissenschaftlichem Fortschritt entstehen wirtschaftliche Effekte." Der Landeshauptmann betonte abschließend auch die Bedeutung des Föderalismus. Hätte das Bundesland Niederösterreich nicht finanzielle Ressourcen in die Hand genommen, „gäbe es Vieles entlang der Wissenschaftsachse nicht", so Pröll.

Die Donau-Universität Krems habe sich in den vergangenen Jahren „sehr gut positioniert", betonte Wissenschaftsministerin Dr. Beatrix Karl im Zuge des Festaktes. Die Bundesministerin: „Universitäre Weiterbildungsangebote werden immer wichtiger. Denn Weiterbildung ist ein boomender Zukunftsbereich, und genau das wurde hier erkannt."

Diesen Aspekt betonte in seinen Worten auch der Rektor der Donau-Universität Krems, Prof. Dr. Jürgen Willer: „Weiterbildung ist ein unverzichtbares Element der Lebensplanung geworden. Denn Bildung ermöglicht den Eintritt in die Wissensgesellschaft, Bildung ist Zukunft und Bildung ist Identität."

Die Kremser Bürgermeisterin, Landtagsabgeordnete Inge Rinke, freute sich vor allem über die vielen Studierenden „aus aller Welt", die in die Stadt Krems kommen: „Wir haben dadurch sehr viel Dynamik bekommen."

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