11.10.2010 | 13:45

Landesagrarreferenten: Klares Bekenntnis zu regionalen Lebensmitteln

Pernkopf: Höchste Qualität, die laufend kontrolliert wird

Ein klares Bekenntnis zu regionalen Lebensmitteln und dem AMA-Gütesiegel haben heute, 11. Oktober, die Landesagrarreferenten unter Vorsitz von Niederösterreichs Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf bei ihrer Tagung in Wien abgelegt. „Unsere Lebensmittelpolitik muss sich auch in Zukunft klar an den Wünschen der Konsumentinnen und Konsumenten ausrichten. Die Menschen wollen eine klare Kennzeichnung. Mit dem AMA-Gütesiegel haben wir ein starkes, bekanntes Zeichen, das für österreichische Herkunft und hohe Qualität steht und von den Menschen auch klar erkannt wird. Daher gilt es, dieses Siegel auch weiter zu stärken", betonte dabei Landwirtschaftsminister DI Niki Berlakovich.

Für Niederösterreichs Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf stehen die heimischen Lebensmittel für höchste Qualität, die laufend kontrolliert und gekennzeichnet wird: „Klare Qualitätskriterien wie das AMA-Gütesiegel stehen für österreichische Herkunft und strenge Kontrollen. Heimische Lebensmittel aus den Regionen zeichnen sich durch Frische und kurze Transportwege aus. Deshalb wird das Bewusstsein für die regionalen kulinarischen Spezialitäten weiter intensiv ausgebaut. Regional einkaufen heißt einkaufen für Klimaschutz, Arbeitsplätze und Wertschöpfung sowie Lebensqualität."

Die echten Lebensmittel aus nachhaltiger Landwirtschaft sorgen für einen schonenden Einsatz der Ressourcen und die strengen Lebensmittelkontrollen und Richtlinien für hochwertige österreichische Qualität. Die klare Kennzeichnung wiederum schafft Vertrauen und Sicherheit für die Konsumentinnen und Konsumenten, da die Qualitätsvorteile nachvollziehbar sind. Ein weiteres Plus ist, dass heimische Lebensmittel ohne Gentechnik mit vereinten Kräften unterstützt werden. Österreichs Landwirtschaft ist gentechnikfrei im Anbau und tritt für die verpflichtende Kennzeichnung von Gentechnik ein, damit Konsumentinnen und Konsumenten auch „Nein" zur Gentechnik sagen können.

Die Agrarreferenten fordern, einen Rahmen zu schaffen, um Irreführungen und Täuschungen bei der Lebensmittelherkunft entgegenzuwirken. Das Jahr 2010 habe mit dem Listerien-Lebensmittelskandal gezeigt, dass hier massiver Handlungsbedarf bestehe. Der Lebensmittelbereich müsse seinen Schwerpunkt auf vertrauenswürdige Kennzeichnung legen. Ein neues Gütezeichengesetz könne solche Skandale nicht verhindern, vielmehr müsse der Hebel bei der Lebensmittelsicherheit und Kontrolle angesetzt werden.  

Weitere Informationen: Büro LR Dr. Stephan Pernkopf, Klaus Luif, Telefon 02742/9005-12705, e-mail klaus.luif@noel.gv.at.

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