30.09.2010 | 00:15

Kongress der Musikwirkungsforschung in Krems

Sobotka: „Einsatz von Musik in Medizin und Prävention stehen im Zentrum"

Aus Anlass des Internationalen Kongresses der Musikwirkungsforschung vom 4. bis 6. November in Krems informierte Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka heute, 30. September, gemeinsam mit Dr. Roland Haas, Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Musik- und Kunstwirkungsforschung in Österreich, und Julian König von der Fakultät für Musiktherapie an der Hochschule Heidelberg über Musik als Therapieform.

„Musik beeinflusst den Menschen auf vielfältigste Weise und trägt wesentlich dazu bei, einerseits die Lebensqualität zu heben und andererseits Körper und Geist positiv zu beeinflussen", sagte Sobotka. „Der Begriff der Gesundheit ist nicht nur das Freisein von Krankheit, sondern ein Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens."

Das Land Niederösterreich möchte beim mittlerweile dritten Internationalen Kongress der Musikwirkungsforschung gezielt Forschung, Lehre und Praxis verbinden, um den gezielten Einsatz von Musik in Medizin, Therapie und Prävention zu stärken, führte Sobotka weiter aus. Der interdisziplinäre Dialog zwischen den vielen Gesundheits-Studiengängen mit der Musikwirkungsforschung könne sicher zu einem noch umfassenderen Einsatz der Musiktherapie im Gesundheitswesen führen, meinte der Landeshauptmann-Stellvertreter. „Ziel des Kongresses ist es, zum einen die Musikwirkung in allen Bereichen des Gesundheitswesens interdisziplinär zu erforschen und zum anderen ganz konkrete Handlungswege und Lösungsansätze auszuarbeiten, in welchen Bereichen die Musik als Therapieform tagtäglich in unseren Kliniken besonders gut und sinnvoll genutzt werden kann."

Konkret arbeiten derzeit rund 50 Musiktherapeuten in den NÖ Landeskliniken, aber auch im Psychosomatischen Zentrum in Eggenburg.

„Mit der Durchführung dieses Kongresses in Krems und dem eigenen Musiktherapiegesetz seit dem Jahr 2009 leistet Niederösterreich einen großen Beitrag zur Erforschung der Musikwirkung", sagte Haas.

„Niederösterreich ist Vorreiter, was den Einsatz von Musiktherapeuten in Spitälern betrifft", so König. „Beim Kongress soll die Kluft zwischen Wissenschaft und Praxis in der Musiktherapie überwunden werden", sagte Haas abschließend.

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at.

 

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