31.08.2010 | 11:51

Beginn der Bauarbeiten für Umfahrung Maissau

LH Pröll: „Entlastung der BürgerInnen an der Ortsdurchfahrt"

Mit dem gestrigen Montag, 30. August, haben die Bauarbeiten für die Umfahrung von Maissau im Zuge der Landesstraße B 4 begonnen. Die Umfahrung wird für Maissau eine Verkehrsreduktion um bis zu 70 Prozent bringen, derzeit sind rund 10.000 Fahrzeuge pro Tag in der Ortsdurchfahrt unterwegs. Die Verkehrsfreigabe ist für Ende 2012 geplant. Die Gesamtkosten (Errichtungskosten und Erhaltungskosten für 25 Jahre) für das rund 5,6 Kilometer lange Straßenprojekt belaufen sich auf rund 81,5 Millionen Euro.

Landeshauptmann Pröll zum Baubeginn: „Mit dem Bau der Umfahrung Maissau wird ein weiterer Meilenstein zum Ausbau der B 4 und damit zur besseren Anbindung des Waldviertels an den Wiener Raum gesetzt. In den letzten Jahren wurden bereits weitere 50 Millionen Euro in diese Verbindung investiert: Zur Entlastung der BürgerInnen an den Ortsdurchfahrten, zur Verbesserung der Situation der PendlerInnen und zur Hebung der Standortqualität für die Wirtschaft."

In den letzten Jahren wurden an der B 4 bereits Umfahrungen von Mold, Mörtersdorf, Ziersdorf und Seitzersdorf-Wolfpassing errichtet, die Umfahrung von Maissau wird niederösterreichweit als erstes Landesstraßenprojekt als PPP-Projekt (Public Private Partnership) umgesetzt.

Die Umfahrung von Maissau beginnt rund 1,5 Kilometer vor dem südöstlichen Ortsbeginn mit einer Anschlussstelle (Maissau Ost). Die neue Umfahrung verläuft nordöstlich von Maissau, nach Anbindungen der Landesstraße L 50 (Limberger Straße) mit einer Anschlussstelle und der Landesstraße B 35 (Eggenburger Straße) mit einer Halbanschlussstelle führt sie in weiterer Folge an der Amethystwelt Maissau vorbei und mündet rund zwei Kilometer nach dem nordwestlichen Ortsende mit einer Halbanschlussstelle (Maissau West) in die bestehende Landesstraße B 4 ein.

Mit diesem Straßenprojekt würden sich auch weitere Chancen für die Gestaltung der Ortsdurchfahrt nach Freigabe der Umfahrung Maissau ergeben, so Landeshauptmann Pröll. Der Landeshauptmann hat daher gestern den Auftrag erteilt, dass für die Maßnahmen zur Gestaltung der Ortsdurchfahrt eine gemeinsame Plattform der Gemeinde, der Dorferneuerung und des Straßendienstes eingerichtet werden soll. Auch die Bevölkerung und die Heurigenwirte sollen miteinbezogen werden. In der Umfahrung und der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt sehe er die Chance, aus Maissau ein „Grinzing von Niederösterreich" zu machen, so Pröll.

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