13.07.2010 | 09:01

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Hochwasserschutz

EU-Projekt unter der Federführung Niederösterreichs

Das im Mai 2010 gestartete und bis 2013 laufende EU-Projekt CEframe, bei dem erstmals die für den Hochwasserschutz entscheidenden Institutionen aus Österreich, Tschechien, Ungarn und der Slowakei zusammenarbeiten, hat sich eine Verbesserung des Hochwasserschutzes in den gemeinsamen Flussgebieten von Donau, March, Thaya und Leitha zum Ziel gesetzt.

Auslöser dieses Projektes waren die Hochwässer der letzten Jahre, die klar gezeigt haben, dass effektiver Schutz nur in einer gemeinsamen, grenzüberschreitenden Zusammenarbeit machbar ist.

Unter der Federführung des Landes Niederösterreich erarbeiten die vier Nachbarländer nun die Grundlagen für ein zukünftiges Hochwassermanagement. Dieses beinhaltet neben einer Überprüfung der bestehenden Schutzanlagen auch die Ermittlung all jener Flächen, die bei Hochwässern von Überflutungen bedroht sind. Weiters werden zukünftige Schutzmaßnahmen in Form von Managementplänen festgelegt, so soll etwa die Bewirtschaftung von Retentionsräumen abgestimmt werden.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Wasser, DI Franz-Walter Froschauer, Telefon 02742/9005-14306, e-mail walter.froschauer@noel.gv.at.

 

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