19.05.2010 | 09:53

Flussbausymposium Donau am 21. Mai an der TU Wien

„Sohlerosion: Behauptung oder Wirklichkeit?"

Der niederösterreichische Donauabschnitt zwischen Wien und der östlichen Staatsgrenze bei der Marchmündung steht auch 25 Jahre nach der Aubesetzung bei Hainburg im Mittelpunkt der öffentlichen Auseinandersetzung. Die aktuellen Verhältnisse der Stromsohle, ihre Entwicklungstendenz und die im Rahmen des flussbaulichen Gesamtprojektes vorgesehenen Maßnahmen sind zuletzt wieder zum Gegenstand von Diskussionen geworden.

Weil dabei die vorgebrachten Argumente nicht immer auf einer ausreichenden Kenntnis der verfügbaren Grundlagen-Daten beruhen, die gerade für diesen Flussabschnitt in außergewöhnlicher Dichte und Qualität verfügbar sind, veranstalten der Nationalpark Donau-Auen, der WWF Österreich und das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie am Freitag, 21. Mai, ab 14 Uhr an der TU Wien ein Flussbausymposium Donau unter dem Titel „Sohlerosion: Behauptung oder Wirklichkeit?"

Einleitende Referate zur Sohlgrundvermessung, zum Geschiebetransport, zur Veränderung der Stromsohle und zum flussbaulichen Gesamtkonzept werden die wesentlichsten Punkte aus unterschiedlichem Blickwinkel beleuchten. Bei der anschließenden, moderierten Diskussion sollen diese Sichtweisen durch Publikum und Referenten kritisch hinterfragt, Missverständnisse beseitigt und gemeinsame Bewertungen der Sachverhalte gefunden werden.

Nähere Informationen beim Nationalpark Donau-Auen unter 02212/30026-15, Dr. Christian Baumgartner, e-mail c.baumgartner@donauauen.at und http://www.donauauen.at/.

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