18.05.2010 | 14:24

Falkenstein soll „Wein-Hot-Spot" werden

Bohuslav: Verknüpfung von Romantik und Wein

In der Marktgemeinde Falkenstein (Bezirk Mistelbach) plant man die verstärkte Verknüpfung der Themen Wein und Romantik und die Realisierung eines entsprechenden Themenwegs, der Wein- und GenussliebhaberInnen in die Region locken soll. Die Niederösterreichische Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung beschlossen, die diesbezügliche Projekt-Konzeption aus Mitteln der „ecoplus"-Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmittel (LEADER) zu unterstützen.

„Die Marktgemeinde Falkenstein positioniert sich schon jetzt als Romantik-Region. Mit der Verknüpfung von Wein als Tourismusmagnet wird ein weiteres, einzigartiges Erlebnisangebot geschaffen und die Aufenthaltsdauer der Gäste sowie die regionale Wertschöpfung erhöht", meinte dazu Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, auf deren Initiative hin das Land Niederösterreich die Unterstützung dieses Projektes aus Mitteln der „ecoplus"-Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln (LEADER) beschlossen hat.

Die Marktgemeinde Falkenstein gilt als Naherholungsort sowie als beliebtes Ziel für AusflugstouristInnen. Der Ort zeichnet sich u. a. durch eine typische Weinviertler Kellergasse oder auch durch eine romantische Burgruine als Wahrzeichen aus. Damit die Marktgemeinde bzw. Region künftig noch stärker vom Tourismus profitieren können, ist nun die Anlage des neuen Themenweges geplant, der den Erlebnisraum Falkenstein noch deutlicher mit dem Dachthema „Wein-Genuss" in Verbindung setzen soll.

Die Projektkosten belaufen sich auf 10.600 Euro. Die Projektträgerschaft übernimmt der Verein „TIF - Tourismus und Innovation in Falkenstein". Im Rahmen der Konzepterstellung, die bis Ende Oktober dieses Jahres abgeschlossen werden soll, ist die Bündelung der örtlichen Angebote geplant. So soll ein umfassender Themenweg unter dem Motto „Wein-Romantik-Falkenstein" entstehen. Kern des Projektinhaltes ist die Vergabe einer Studie an eine externe Beraterfirma, die den Themenweg unter Einbeziehung der „ecoplus"-Themenwegkriterien im Detail planen wird. Diese Studie wird die Festlegung der Route, den Aufbau eines „roten Fadens" durch den Themenweg, die Entwicklung eines Wegleitsystems, die Planung von interaktiven und multisensorischen Stationen sowie die Gestaltung eines Rastplatzes beinhalten.

Nähere Informationen: ecoplus Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, Mag. Gregor Lohfink, Telefon 02742/9000-19616, e-mail g.lohfink@ecoplus.at, Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at.

 

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