14.05.2010 | 11:15

Heimischer Lebensmittelsektor erobert Zukunftsmärkte

Bohuslav: Niederösterreich ist im Bereich der Lebensmittel führend

Gemeinsam neue Märkte erobern, das ist das Ziel vieler niederösterreichischer Unternehmer aus dem Lebensmittelsektor. Eine gute Möglichkeit dafür bot sich bei der Fachtagung „Organic Marketing Forum" in Warschau, die kürzlich unter dem Motto „Fairantwortlich handeln - ökologisch wirtschaften - Zukunft gewinnen" abgehalten wurde. Dort präsentierten niederösterreichische Unternehmen wie etwa Fruchtsäfte Schäfer, Sonnentor Kräuterhandelsgesellschaft, Zimmermann\'s Teigwaren oder STYX Naturcosmetic ihre Produkte dem polnischen und internationalen Fachpublikum.

„Tourismus, Gastronomie, Landwirtschaft und Lebensmittelbranche in Niederösterreich sind ein gutes Beispiel dafür, dass regionale Verantwortung und erfolgreiche Internationalisierung kein Widerspruch sind", meinte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und führte weiter aus: „Gerade die Symbiose zwischen Tradition und Innovation, zwischen Regionalität und Internationalität ist die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs."

Auch die „Niederösterreich Tage" bei Kika in Ungarn, die am vergangenen Wochenende mit 20 niederösterreichischen Unternehmen stattfanden, sind ein gelungenes Beispiel für eine erfolgreiche Präsentation heimischer Produkte im Ausland. Ungarische Besucher konnten ein ganzes Wochenende lang niederösterreichische Schmankerln testen, ob Sojaprodukte von Landgarten oder Fruchtsäfte von Bio Höllinger.

Im „ecopus showroom" in Bratislava dreht sich am 27. Mai alles um die Lebensmittelsicherheit. ecoplus veranstaltet dabei im Schaufenster Niederösterreichs in Bratislava einen „Runden Tisch" zum Thema Lebensmittelsicherheit. Eine hochrangige Expertenrunde aus Niederösterreich und der Slowakei diskutiert über Hygienestandards und aktuelle Entwicklungen in der Lebensmitteltechnologie. Teilnehmende Unternehmen sind die AbioNOVA® Hygiene Service GmbH, Keiblinger GmbH, Securikett GmbH und Miraplast GmbH.

In Niederösterreich beschäftigen sich zahlreiche innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit diesem Thema und sind damit auch weltweit erfolgreich. Am Technopol Tulln wird unter anderem zu den Themen Schimmelpilze oder biologischer Pflanzenschutz geforscht und die Entwicklung von Produkten für den Weltmarkt vorangetrieben. Aber auch die niederösterreichischen Cluster betreuen zukunftsweisende Kooperationsprojekte rund um das Thema Lebensmittelsicherheit. So werden zum Beispiel im Rahmen des ecoplus-Lebensmittel-Clusters NÖ die Entwicklung von „intelligenten" Lebensmittelverpackungen oder auch Möglichkeiten für Biokunststoffe erforscht.

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. Denise Giselbrecht, Telefon 02742/9000-19617, e-mail d.giselbrecht@ecoplus.at.

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