11.05.2010 | 00:36

Spielzeit 2010/2011 am Landestheater Niederösterreich präsentiert

Auftakt mit „Der Alpenkönig und der Menschenfeind" am 2. Oktober

Autoren wie Friedrich Schiller, Ferdinand Raimund, Heiner Müller, Thomas Bernhard, Samuel Beckett und Fjodor Dostojewski, Regisseure wie Jan Bosse, Luk Perceval, René Pollesch und Jérome Savary sowie SchauspielerInnen wie Nicole Beutler, Andrea Eckert, Dolores Schmidinger, Karl Ferdinand Kratzl, Karl Markovics und Paul Matic bringt die Spielzeit 2010/2011 am Landestheater Niederösterreich in St. Pölten, die heute, 11. Mai, in St. Pölten von Intendantin Isabella Suppanz präsentiert wurde.

In der noch laufenden Saison liegt die Auslastung bei 90,14 Prozent, insgesamt kamen bis dato 34.796 BesucherInnen, die Zahl der Abonnenten konnte im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent gesteigert werden. 89 Prozent der BesucherInnen kommen aus dem Großraum St. Pölten - Krems; mittlerweile finden zehn Prozent der Aufführungen der Bühne, die im Herbst ihren fünften Geburtstag als Landestheater feiert, als Gastspiele außer Haus statt.

Der Auftakt zur sechsten Landestheater-Spielzeit erfolgt am 2. Oktober mit der St. Pölten-Premiere von Ferdinand Raimunds „Der Alpenkönig und der Menschenfeind" mit Karl Markovics u. a., einer Koproduktion mit der Bühne Baden, wo das Stück ab 23. Juli in der Sommerarena läuft (Regie: Jérome Savary). Als Paraphrase zu Anton Tschechows „Die drei Schwestern" feiert am 23. Oktober im Rahmen des „Blätterwirbels" die Komödie „Die vierte Schwester" von Janusz Glowacki mit Dolores Schmidinger, Karl Ferdinand Kratzl u. a. Premiere; Regie bei dieser österreichischen Erstaufführung führt Isabella Suppanz. Am 4. Dezember gelangt die Dramatisierung des Thomas-Bernhard-Romans „Verstörung" mit Hans Hollmann u. a. zur Uraufführung (Regie: Karl Baratta); ab 5. März 2011 wird die Erstaufführung von Helmut Peschinas Dramatisierung von Fjodor Dostojewskis „Der Spieler" in der Regie von Joseph Lorenz gezeigt.

In der Theaterwerkstatt wird als ein weiteres Beispiel der laut Suppanz „eingedampften Klassiker" ab 22. Jänner 2011 Friedrich Schillers „Don Carlos" in der Regie von Antje Hochholdinger gezeigt. Dazu kommen die österreichische Erstaufführung „Die Unsicherheit der Sachlage" von Philipp Löhle (ab 26. Februar 2011) und die Uraufführung von Klaus Haberls „Lieblinge des Himmels" (ab 15. April 2011).

Durchwegs Österreich-Premieren sind die fünf internationalen Gastspiele: Heiner Müllers „Philoktet" mit Josef Bierbichler u. a. von der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (15. Oktober), Joseph Kesselrings „Arsen und Spitzenhäubchen" mit Eva Mattes und Angela Winkler vom St. Pauli Theater Hamburg (ab 12. November), Samuel Becketts „Endspiel" (Regie: Jan Bosse) mit Wolfram Koch und Ulrich Matthes vom Deutschen Theater Berlin (ab 28. Jänner 2011), Luk Percevals Inszenierung von Hans Falladas „Kleiner Mann - was nun?" von den Münchner Kammerspielen (ab 17. März 2011) sowie Ruhrtrilogie-Koproduktion „Cinecittà Aperta) von René Pollesch (ab 6. Mai 2011).

Komplettiert wird die Spielzeit mit der Wiederaufnahme von Hjalmar Söderbergs „Gertrud" mit Andrea Eckert, Paul Matic u. a. (ab 13. Mai 2011), der Österreich-Premiere von „Melodramen" mit Corinna Kirchhoff und Elisabeth Leonskaja (14. April 2011) sowie den Kindertheater-Produktionen „Heidi" von Johanna Spyri (Regie: Caroline Richards) in ein Bearbeitung des Schweizer Autors Peter Stamm (ab 8. Oktober), „Die Schatzinsel" (Regie: Antje Hochholdinger) nach Robert Louis Stevenson (ab 27. November) und „Die Schöne und das Biest", einem Gastspiel des Theaters mit Horizont (ab 8. April 2011).

Schließlich wird Edith Clever im Rahmen des „Blätterwirbels" aus den Werken von Anton Tschechow lesen (20. Oktober), dazu gibt es einen Abend des Residenz Verlages (21. Oktober) und eine Präsentation junger tschechischer Autoren (22. Oktober) im Landestheater. Am 26. November wird Hardy Krüger aus seinem neuen Roman „Tango Africano" lesen.

Nähere Informationen, die Programmbroschüre und Karten beim Landestheater Niederösterreich unter 02742/90 80 60-600, e-mail karten@landestheater.net und http://www.landestheater.net/.

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