09.03.2010 | 13:19

Pröll, Pölzl, Götz: „Mehr Post für Niederösterreich"

Zahl der Poststellen in NÖ durch Postpartner auf 500 steigern

Post-Vorstandsdirektor Dr. Herbert Götz, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Post-Generaldirektor Dr. Georg Pölzl: „Zahl der Poststellen in Niederösterreich durch Postpartner auf 500 steigern.“
Post-Vorstandsdirektor Dr. Herbert Götz, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Post-Generaldirektor Dr. Georg Pölzl: „Zahl der Poststellen in Niederösterreich durch Postpartner auf 500 steigern.“© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

„Unser gemeinsames Ziel ist, durch zusätzliche Postpartner die Zahl der Postgeschäftsstellen in Niederösterreich in den nächsten zwei Jahren von derzeit 414 auf 500 zu steigern", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am heutigen Dienstag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Post-Generaldirektor Dr. Georg Pölzl und Post-Vorstandsdirektor Dr. Herbert Götz. Unter dem Titel „Mehr Post für Niederösterreich" informierten sie über die Entwicklung und Zielsetzungen des Postpartner-Konzeptes in Niederösterreich.

414 Poststellen gibt es derzeit in Niederösterreich, davon 261 Postfilialen und 153 Postpartner. „Die Postpartner sind ein hervorragendes Mittel, um das Service für die Bevölkerung weiter erhalten zu können - zumal die Postpartner auch umfassendere Öffnungszeiten und mehr regionale Nähe anbieten", betonte der Landeshauptmann. Die Postpartner würden außerdem für die regionale Wirtschaft eine zusätzliche Geschäftschance ermöglichen, denn sie „schaffen und sichern Kundenfrequenz", so Pröll: „Durch eine Postpartnerschaft wird die Kundenfrequenz um bis zu 20 Prozent gesteigert." Weiters sei es durch die Intensivierung der Postpartnerschaften möglich, die Versorgung und damit auch die Lebensqualität in den ländlichen Regionen weiter zu erhöhen.

Es sei daher äußerst sinnvoll, Postpartner auch in jenen Gemeinden zu finden, wo derzeit keine Poststelle vorhanden sei, meinte der Landeshauptmann. Deshalb wolle man sowohl auf Seiten der Wirtschaft als auch auf Seiten der Gemeinden „möglichst Viele motivieren, dieses Angebot der Postpartnerschaft anzunehmen, denn bis jetzt sind unsere Erfahrungen damit sehr ermutigend."

Die 414 Postgeschäftsstellen in Niederösterreich zählen rund 3.000 Mitarbeiter, 1.700 Zusteller versorgen rund 800.000 Haushalte und Firmen, informiert Generaldirektor Pölzl. „Wir wollen langfristig viel mehr Postpartner als bisher  haben", erläuterte er die Strategie der Post unter dem Titel „Wachstum und Umbau". Das Konzept der Postpartner werde „sehr gut angenommen", so Pölzl. „Seit 25. Jänner 2010 gibt es in Niederösterreich bereits 65 neue Bewerber." Die längeren Öffnungszeiten und die regionale Nähe seien Gründe, warum die Postpartner auch bei den Kunden sehr gut ankommen würden.

„Das Modell funktioniert", bestätigte auch Vorstandsdirektor Götz. „Ein Postpartner bietet die gleichen Leistungen wie ein kleines Postamt - nur mit deutlich längeren Öffnungszeiten", meinte Götz.

Als Postpartner fungieren zumeist lokale Nahversorger wie Lebensmittelgeschäfte, Trafiken, Apotheken oder auch Gemeindeämter. Sie übernehmen für die Post die Abwicklung der Filialdienste und werden dafür bezahlt. Das Vergütungsmodell wurde dabei deutlich verbessert. Seit 2009 übernimmt die Post die EDV-Kosten der Postpartner in der Höhe von etwa 800 Euro jährlich. Zusätzlich bietet die Post ihren Partnern eine Qualitätsprämie von bis zu 3.000 Euro im Jahr und ein Umsatzplus über den Verkauf der Postdienste von durchschnittlich 15.000 Euro im Jahr. Im Zuge der Pressekonferenz kündigten die Vertreter der Post auch an, in allen niederösterreichischen Bezirken Informationsveranstaltungen zum Postpartnerkonzept durchführen zu wollen.

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