04.03.2010 | 00:31

LH Pröll: Donaufestival zeigt „Buntheit der NÖ Kulturszenerie in ihrer ganzen Breite"

Programmpräsentation des Donaufestivals 2010

Vom 28. April bis 8. Mai findet heuer das sechste Donaufestival in Krems statt. Heute wurde im Rahmen eines Pressegespräches mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Tomas Zierhofer-Kin das diesjährige Programm, das unter dem zentralen Thema „failed revolutions" (gescheiterte Revolutionen) steht, vorgestellt.

„Das Donaufestival ist ein Alleinstellungsmerkmal für die eigenständige Kulturarbeit in Niederösterreich", betonte der Landeshauptmann. Das Donaufestival setze sich mit seinen Inhalten deutlich von anderen Festivals ab und biete so die Chance, „die Buntheit der niederösterreichischen Kulturszenerie in ihrer ganzen Breite darzustellen". Außerdem sei das Donaufestival ein „Angebot an die Jugend" und ein „wichtiger Imagefaktor für die Region Krems und das gesamte Bundesland Niederösterreich", so Pröll: „Das Donaufestival hat sich einen klingenden Namen weit über die Grenzen Niederösterreichs hinaus erworben." Rund 14.000 Besucherinnen und Besucher seien im Vorjahr gezählt worden, und zwar aus 30 verschiedenen Nationen. „Dieses Festival lockt Publikum aus der gesamten internationalen Kulturszenerie nach Niederösterreich", betonte der Landeshauptmann.

Er verstehe das Donaufestival auch als ein „Bekenntnis zur Vielfalt in unserer Kulturpolitik", meinte Pröll: „Ein eigenständiges kulturelles Profil bietet die beste Chance, national und international unverwechselbar zu werden."

Die Kosten bezifferte der Landeshauptmann mit einer Gesamtsumme von rund 2,1 Millionen Euro. Davon stelle das Land 1,66 Millionen zur Verfügung, die Stadt Krems steuere 140.000 Euro bei. Noch offen sei laut Pröll die Unterstützung durch den Bund: „Ich möchte mir nicht ausmalen, wie die Kulturszenerie in Niederösterreich aussehen würde, wenn wir uns auf den Bund verlassen müssten."

Das Donaufestival 2010 werde das „bislang größte und umfangreichste Donaufestival", sagte Tomas Zierhofer-Kin, der die Programmhighlights vorstellte. Es sei „spannend zu sehen, wie sich die Künstlerinnen und Künstler auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Thema Revolution auseinander setzen". Zierhofer-Kin ging etwa auf die Performancegruppe „Showcase Beat Le Mont" ein, die im Klangraum Krems Minoritenkirche auftreten wird, oder auch auf die Arbeit von „Gob Squad", die das Thema Revolution „als mediales Ereignis im Theater insszenieren" wird. Musikalisch hob Zierhofer-Kin als Beispiele etwa den Auftritt von Alec Empire als Auseinandersetzung mit dem 1. Mai hervor und verwies auch auf „Iceland Hits Danube", an dem sich rund 40 Künstlerinnen und Künstler aus Island beteiligen.

Das Donaufestival 2010 findet vom 28. April bis 8. Mai in Krems statt, Tickets und Infos gibt es etwa online unter http://www.donaufestival.at/ oder im Büro der NÖ Festival-Ges.m.b.H. an Werktagen von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und an Freitagen von 9 bis 13 Uhr (Telefon 0232/90 80 33). An Veranstaltungstagen gibt es Karten ab 10 Uhr beim Ticketcontainer am Messegeländer (Utzstraße 12, 3500 Krems) oder im Klangraum Krems Minoritenkirche (3500 Krems, Minoritenplatz 5).

Nähere Informationen: Barbara Pluch, Telefon 0664/60 49 93 22, e-mail barbara.pluch@noe-festival.at; NÖ Festival-Ges.m.b.H., 3500 Krems, Minoritenplatz 4.

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