26.02.2010 | 11:32

„Imago Dei" heuer unter dem Motto „Es werde Licht"

Osterfestival im Klangraum Krems Minoritenkirche ab 5. März

Das Osterfestival „Imago Dei" im Klangraum Krems Minoritenkirche bringt heuer von Freitag, 5. März, bis Ostermontag, 5. April, neun Konzertabende rund um das Thema „Es werde Licht". Dabei wird im einmaligen Ambiente der frühgotischen Minoritenkirche in Krems/Stein klassische, Alte und Neue Musik (mit zwei Uraufführungen) ebenso erklingen wie Musik aus Zentralasien sowie indische und abendländische liturgische Gesänge; dazu kommt ein Abend mit außergewöhnlichen Coverversionen.

Den Auftakt machen am 5. und 6. März jeweils ab 19 Uhr zwei Abende - „Schwere der Nacht" und „Stille.Licht" - mit traditioneller und zeitgenössischer Musik aus Kasachstan, Armenien und Russland, u. a. mit der Uraufführung des Stückes „Tyn Salmagy" der kasachischen Komponistin Jamilia Jazylbekova. Ebenfalls zu Gast beim Festivalstart von „Imago Dei 2010" sind der armenische Pianist und Komponist Tigran Mansurian und die kasachische Schamanin Raushan Orazbaeva, die an beiden Abenden traditionelle Stücke auf dem Kyl-Kobyz, einem uralten Instrument des kasachischen Volkes der Baksy, spielen wird. Erster Programmpunkt ist die Eröffnung der Klanginstallation „Firebirds" von Paul DeMarinis im Kreuzgang des Minoritenklosters am 5. März um 18 Uhr.

Fortgesetzt wird am Freitag, 12. März, unter dem Titel „Lichtzwang" mit Stücken von Dmitri Schostakowitsch, Luciano Berio und Alfred Schnittke in einer Interpretation des Koehne Quartetts. Am 20. März wird dann Heinrich Schiff drei der berühmten Suiten für Violoncello Solo von Johann Sebastian Bach spielen. Am 26. März wartet die Uraufführung „Totentanz-Fragmente" von Christoph Cech mit dem Janus-Ensemble.

Am Palmsonntag, 28. März, leitet der Abend „Sonne, Mond und Sterne" mit Renald Deppe, Anna Hauf, Wolfgang Mitterer, Markus Kupferblum, den Wachauer Pestbläsern etc. das Programm der Karwoche ein. Das italienische Vokalensemble Odehecaton wird am Gründonnerstag, 1. April, u. a. Responsorien von Carlo Gesualdo zum Erklingen bringen.

Ragas im Dhrupadstil und Kompositionen von Hildegard von Bingen mit Werner Durand, Maria Jonas und Amelia Cuni stehen dann am Karfreitag, 2. April, unter dem Titel „Stundengesänge aus dem Morgen- und Abendland" auf dem Programm, ehe Jordi Savall mit seinem Ensemble Hesperion XXI und Musik aus dem 9. bis 16. Jahrhundert zum Thema „Lux Feminae" am Ostermontag, 5. April, „Imago Dei 2010" beschließen wird.

Beginn ist jeweils um 19 Uhr; nähere Informationen und Karten bei der Ticket- und Infoline 02732/90 80 33, e-mail tickets@klangraum.at, http://www.klangraum.at/.

 

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