26.11.2009 | 00:52

Siegerprojekt für neues Fußball-Stadion St. Pölten präsentiert

Bohuslav: Fußball zu einem Familienfest machen

Nachdem sich das Land Niederösterreich, der Bund und die Stadt St. Pölten auf die gemeinsame Finanzierung eines neuen Fußball-Stadions in St. Pölten geeinigt haben, wurde Anfang des Jahres das Projekt europaweit ausgeschrieben. Nach einer intensiven Verhandlungsphase konnte heute, 26. November, das Siegerprojekt der Firma Alpine und des Architekturbüros AGN von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und Mag. Matthias Stadler, Bürgermeister von St. Pölten, vorgestellt werden. Im Rahmen eines Pressegespräches wurden das Konzept des neuen Stadions sowie die Erwartungen des Landes an die neue Heimstätte des Fußballclubs SKNV St. Pölten präsentiert.

„Mit diesem Projekt wird ein modernes, familiengerechtes und ökologisches Sportzentrum in St. Pölten entstehen", sagte Bohuslav, die auch betonte: „Dieses neue Wahrzeichen für St. Pölten ist ein wesentlicher Meilenstein für die Sportinfrastruktur Niederösterreichs." Das Stadion werde ein Fassungsvermögen von 8.000 Zuschauern aufweisen und sei sehr rasch und temporär auf 13.000 Zuschauer erweiterbar. Der Baubeginn erfolge im Jahr 2011.

„Ziel ist es, die Stadionanlage im Juni 2012 zu bespielen", so Bohuslav. „Die Gesamtkosten für das Stadion einschließlich der Grundstückskosten und der neuen Infrastruktur belaufen sich auf etwa 26 Millionen Euro, wobei 6 Millionen Euro vom Bund und jeweils rund 9,9 Millionen Euro von Land Niederösterreich und Stadt St. Pölten getragen werden." Der reine Bau des Stadions umfasse Investitionen von 18 Millionen Euro.

„Parallel zum Stadionbau ist auch eine gute sportliche Entwicklung notwendig", sagte die Landesrätin. „Auch mit dem Fußballclub SKNV St. Pölten wird es in den nächsten Jahren sportlich weiter aufwärts gehen", sagte Bohuslav. Im neuen Stadion können zukünftig auch Spiele in höheren Kategorien, wie beispielsweise der UEFA Champions League bis zur zweiten Runde, ausgetragen werden.

„Das neue Stadion soll unter dem Motto ‚Alles unter einem Dach\' Fußball zu einem Familienfest machen", meinte die Landesrätin weiter. Fußball sei nicht nur Männersache, daher soll die neue Anlage auch für Frauen und Kinder interessante Angebote bieten. Wichtig sei auch die barrierefreie und offene Bauausführung des umweltfreundlichen Vorzeigeprojektes, wobei besonders auch Holz als Baustoff eingesetzt werden soll, so die Landesrätin abschließend.  

„Ein Stadion gehört zum Image einer Landeshauptstadt dazu", sagte Stadler. Wichtig sei, dass sich die Anlage in das Sport- und Freizeitareal nahe dem Ratzersdorfer See gut integriere.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at.

 

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