16.11.2009 | 09:30

Auftakt zum Landesfeiertag im Stift Klosterneuburg

LH Pröll: „Verpflichtung, mit unserem Erbe umsichtig umzugehen"

Im Stift Klosterneuburg erfolgte gestern Vormittag, 15. November, der Auftakt zu den Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Leopold, des niederösterreichischen Landespatrons. Vor dem Festgottesdienst in der Stiftskirche mit zahlreichen prominenten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens informierten Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Generalabt Bernhard H. Backovsky und Direktor Mag. Andreas Gahleitner über aktuelle Vorhaben und Projekte rund um das Augustiner Chorherrenstift.

„Es ist uns ein Anliegen, den Heiligen Leopold immer wieder aktuell zu interpretieren", betonte der Generalabt. Im Zuge des „sozialen und kulturellen Auftrages des Heiligen Leopold" wurde daher der St. Leopold Friedenspreis ins Leben gerufen. 2009 gingen dabei zwei Würdigungspreise an die Künstlerinnen Agnes Winzig und Eva Weiler, der St. Leopold Friedenspreis wurde an Ramona Schnekenburger, Betreuerin des offenen Ateliers im art brut center Gugging, verliehen. Backovsky verwies in seiner Stellungnahme aber auch auf die Verantwortung, „das kulturelle Erbe für die Zukunft zu erhalten" und auf die laufende Generalrenovierung des Stiftes, über die im Anschluss Wirtschaftsdirektor Mag. Andreas Gahleitner im Detail informierte.

„Das Stift Klosterneuburg erinnert uns auch an unsere Verpflichtung, mit unserem Erbe umsichtig umzugehen und dieses Erbe für die nächsten Generationen weiter zu tragen", meinte Landeshauptmann Pröll. „Geschichtsbewusstsein ist gerade in der heutigen Zeit etwas sehr Wichtiges", so der Landeshauptmann. „Selbstverständlich werden wir auch in der nächsten Etappe der Renovierung weiter Partner sein", betonte der Landeshauptmann. Denn gerade heute sei es von besonderer Bedeutung, „sich zu den christlichen Wurzeln zu bekennen".

Die Generalrenovierung des Stiftes Klosterneuburg wurde im Jahr 1977 in Angriff genommen. Bisher wurden bereits 22,5 Millionen Euro investiert, rund 6 Millionen stellte das Land Niederösterreich zur Verfügung. Teilbereiche, die bereits abgeschlossen werden konnten, sind die Stiftskirche, das Altstift und weitere Gebäude wie etwa die Sala terrena, die Orangerie oder der Schüttkasten. Bis zum Jubiläumsjahr 2014, in der das 900-Jahr-Jubiläum des Stiftes gefeiert wird, ist die Instandsetzung der Ost- und der Südfassade geplant, informierte Wirtschaftsdirektor Gahleitner. Die Kosten dieser ersten Phase bis 2014 werden sich auf 5,8 Millionen Euro belaufen.

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