30.10.2009 | 13:59

Teileröffnung des Straßenbauprojektes „Ypsilon S 1 Ost / S 2

LH Pröll: „Sicherheit, Lebensqualität und Standortqualität"

Feierlich eröffnet wurden am heutigen Freitagvormittag die zum Gesamtprojekt „Ypsilon PPP Ostregion" gehörenden Straßenbauprojekte S 1 Ost / S 2. Die offizielle Verkehrsfreigabe erfolgt am kommenden Samstag, 31. Oktober, um 7 Uhr.

Dieses Projekt bedeute „eine Entlastung für die Bevölkerung in den Gemeinden, mehr Sicherheit, mehr Lebensqualität und mehr Standortqualität für die gesamte Ostregion", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge der Eröffnung. Weiters würden „große wirtschaftliche Impulse" ausgelöst, so der Landeshauptmann. Durch Maßnahmen wie diese sei es möglich, der zunehmenden Mobilität gerecht zu werden und diese Mobilität auch „zu kanalisieren, zu lenken und zu leiten", meinte der Landeshauptmann.

Bundesministerin Doris Bures meinte, dieser Lückenschluss führe „auch zu weniger Staus - und weniger Staus bedeuten auch weniger Unfälle". Mit diesem Projekt würde „ein Wert geschaffen auch für die nächsten Generationen", so Bures. Der Wiener Stadtrat DI Rudolf Schicker betonte auch die nun verbesserte „Verbindung zu unseren neuen Nachbarn".

Über das Projekt informierten im Zuge des Festaktes auch Dr. Sebastian von Wahl (Geschäftsführer der Bonaventura Straßenerrichtungs-GmbH, Mag. Walter Pühringer (Geschäftsführer der Bonaventura Straßenerhaltungs-GmbH), DI Arno Piko (Geschäftsführer der ARGE PPP Ostregion), DI Gernot Brandtner (Geschäftsführer der Asfinag BAU Management GmbH, DI Alois Schedl (Vorstandsdirektor der Asfinag) und Bürgermeister Dr. Josef Krist aus Großebersdorf.

Das Gesamtprojekt „Ostregion - Ypsilon" stellt die größte Baustelle Mitteleuropas dar und ist das erste österreichische PPP-Projekt im Rahmen eines hochrangigen Verkehrswegenetzes. Die gesamte Bauzeit beträgt 36 Monate, für den Teilabschnitt S 1 Ost / S 2 waren es 33 Monate. 76 Brücken wurden bzw. werden gebaut sowie 1,5 Millionen Kubikmeter Beton und 390.000 Tonnen Asphalt von rund 1.500 Arbeitskräften verarbeitet.

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