15.10.2009 | 09:01

LH Pröll erhielt Ehrenring der Akademie der Wissenschaften

„Dort, wo geforscht wird, ist die Zukunft zu Hause"

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll wurde mit dem Ehrenring der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Im Bild mit dem Präsidenten der Akademie, o. Univ.Prof. Dr. Helmut Denk.
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll wurde mit dem Ehrenring der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Im Bild mit dem Präsidenten der Akademie, o. Univ.Prof. Dr. Helmut Denk.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

In Anerkennung seiner besonderen Verdienste um Wissenschaft und Forschung wurde Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Rahmen einer Festveranstaltung am gestrigen Mittwochabend der Ehrenring der Österreichischen Akademie der Wissenschaften verliehen. Als Landeshauptmann habe Erwin Pröll „entscheidend zur nachhaltigen Förderung von Forschungseinrichtungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Niederösterreich beigetragen" und „durch seine spontane Unterstützung in schwierigen Situationen einen wichtigen Beitrag zum langfristigen Fortbestand von Forschungsaktivitäten der Akademie geleistet", so die Begründung für die hohe Auszeichnung.

Erwin Pröll sei „eine Persönlichkeit, die sich große Verdienste um Wissenschaft und Forschung erworben hat", leitete der Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, o. Univ.Prof. Dr. Helmut Denk, den Festakt ein.

Die Laudatio hielt der ehemalige Vizepräsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, o. Prof. Dr. Herbert Matis. Der Ehrenring sei nicht nur „ein Symbol für die enge Verbundenheit mit unserer Akademie", sondern auch „Dank für die vielfältige Unterstützung", so Matis. Aufgrund einer „zukunftsorientierten Strategie" habe sich Niederösterreich hervorragend positioniert, verwies der Laudator etwa auf die Auszeichnung Niederösterreichs als innovativste Region Europas.

„Dieser Ehrenring ist für mich persönlich eine große Ehre, aber auch für das gesamte Bundesland Niederösterreich", meinte Landeshauptmann Pröll in seinen Dankesworten. Aus dem Schatten der Weltkriege und des Eisernen Vorhanges habe sich Niederösterreich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten als Wissenschafts- und Forschungsstandort „positioniert, etabliert und emanzipiert", so Pröll. „Niederösterreich wird heute registriert und anerkannt", verwies der Landeshauptmann auf etablierte Einrichtungen wie die Donau-Universität, Projekte wie die archäologische Fundstelle am Wachtberg oder den Wassercluster Lunz und „Meilensteine, die weit in die nächsten Generationen hineinreichen werden", wie etwa MedAustron in Wiener Neustadt oder das ISTA in Klosterneuburg. Diese Strategie wolle man auch in Zukunft konsequent fortsetzen, meinte Pröll, denn: „Dort, wo geforscht wird, ist Zukunft zu Hause." Ziel sei es, die Anzahl der Wissenschafter in Niederösterreich von 1.000 auf 2.000 zu verdoppeln, das „Herzstück" dabei sei die Wissenschaftsachse von Krems über Tulln und Klosterneuburg bis nach Wiener Neustadt. Für die nächsten Jahre sei im Bereich von Wissenschaft und Forschung in Niederösterreich ein Investitionsprogramm von 320 Millionen Euro vorgesehen, so Pröll.

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