25.09.2009 | 11:28

Zwei gefährliche Eisenbahnkreuzungen wurden entschärft

Pröll: Mehr Sicherheit für Verkehrsteilnehmer

In der Marktgemeinde Pitten (Bezirk Neunkirchen) wurden heute, 25. September, an zwei Eisenbahnkreuzungen der Aspangbahn mit der Landesstraße L 4097  neue Fahrbahnlichter in Betrieb genommen. Für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ist das ein wichtiger Beitrag, um die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer zu erhöhen: „Technisch noch so gut ausgerüstete Eisenbahnkreuzungen helfen nichts, wenn die Vorsicht fehlt. Durch höchste Aufmerksamkeit an Eisenbahnkreuzungen, die besonders neuralgische Punkte in unserem Straßennetz darstellen, kann das Unfallgeschehen noch weiter reduziert werden."

Fahrbahnlichter sind im Boden versenkte Straßenlichter, die zusätzlich zu den bereits bestehenden Lichtzeichenanlagen für mehr Sicherheit bei Bahnübergängen sorgen. Von dieser neuen Form einer visuellen Warnanlage wurden in Pitten insgesamt 23 Stück eingebaut, die keine bauliche Barriere wie beispielsweise Schranken oder Geschwindigkeitsschwellen, sondern eine optische Barriere darstellen.

Fahrbahnlichter können auf jeder Eisenbahnkreuzung eingesetzt werden, die mit Lichtzeichen ausgestattet ist. Sobald sich ein Zug nähert, werden die Lichtzeichen und die Fahrbahnlichter aktiviert. Die Straßenverkehrsteilnehmer sehen mit der neuen Technik sozusagen überall rot - neben der Fahrbahn die Lichtzeichen und auf der Fahrbahn die Fahrbahnlichter.

Die Gesamtkosten für die Fahrbahnlichter an den zwei Eisenbahnkreuzungen in Pitten belaufen sich auf rund 60.000 Euro, wobei jeweils ein Drittel vom Land Niederösterreich, der Marktgemeinde Pitten und den ÖBB getragen wird. Die Arbeiten wurden in einer Bauzeit von einer Woche ausgeführt.  

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Gerhard Fichtinger, Telefon 0676/812-601 41.

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