21.09.2009 | 13:30

LH Pröll bei Europäischer Dorferneuerungskonferenz in Bratislava

„Balance der Lebensqualität in Stadt und Land garantieren"

Im Spiegelsaal des Primatialpalastes in Bratislava findet heute und morgen (21. und 22. September) die Europäische Dorferneuerungskonferenz 2009 statt. Das Thema der Konferenz, an deren Eröffnung heute auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll teilnahm, lautet „(Kein) Land in Sicht. Ländliche Räume im Sog von Globalisierung und Suburbanisierung". Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zehn Nationen nehmen an der Tagung teil.

„Die Entscheidungen, die wir heute treffen, werden bestimmend sein für die Lebensqualität der Generationen von morgen", betonte Landeshauptmann Pröll, der auch Vorsitzender der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung ist. „Wir tun gut daran, im Rahmen dieser Konferenz die Zukunftsperspektiven dieser dynamischen Region zu besprechen", so Pröll weiters, der auch auf das grenzüberschreitende Arbeitsprogramm verwies. Hauptaufgabe sei es, in der Entwicklung von städtischem und ländlichem Bereich „eine Balance zu gewährleisten, die die Lebensqualität sowohl in der Stadt als auch am Land garantiert". Dies betreffe vor allem die Bereiche Raumordnung, Regionalplanung und Infrastruktur, meinte der Landeshauptmann: „Die Stadt braucht den ländlichen Raum und der ländliche Raum braucht die Stadt". Die Dorf- und die Stadterneuerung seien „eine unglaubliche Chance, um die Lebensqualität in beiden Bereichen zu sichern". Für die Dorferneuerung biete sich nun eine neue Aufgabe, sprach der Landeshauptmann auch die soziale Betreuung in den Dörfern als weiteres Betätigungsfeld an.

Andrej Durkovsky, Primator der Hauptstadt Bratislava, hieß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz „als Gastgeber und Gast zugleich" willkommen und sprach über die Entwicklung der Hauptstadt Bratislava und deren Berührungspunkte zu Niederösterreich.

Das Thema der Konferenz sei ein wichtiges Thema, das „uns in unserer tagtäglichen Arbeit begegnet", betonte Vladimir Bajan, Vorsitzender des Selbstverwaltungskreises Bratislava. Man beschäftige sich intensiv mit der „Balance im Zusammenleben von Stadt und Dörfern".

Tibor Mikus, Vorsitzender der Selbstverwaltung Trnava, verwies ebenfalls auf den Blick in die Zukunft, den diese Konferenz werfe: „Die derzeitigen Entscheidungen werden Einfluss nehmen auf die zukünftigen Generationen." Der internationale Dialog, wie durch diese Konferenz, sei „der richtige Weg".

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