14.09.2009 | 14:42

Hochstand im Regierungsviertel brachte 2.500 Euro für Tierschutz

„Die Kunst der Jagd" ist noch bis 27. September zu sehen

Ende Juni dieses Jahres hatte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf im St. Pöltner Kulturbezirk - im Hain zwischen der Landesbibliothek und dem Landesarchiv - einen Hochstand eröffnet, der auf die im Landesmuseum seit Juli 2008 gezeigte Sonderausstellung „Die Kunst der Jagd" verweisen und obendrein Geld für ein Tierschutz-Projekt einbringen sollte. Morgen, Dienstag, 15. September, erfolgt um 17 Uhr die Spendenübergabe, bei der auch Landesrat Pernkopf neuerlich vor Ort sein wird.

Die mit Hilfe des Hochstandes zustande gebrachte Spende, die einen Wert von 2.500 Euro hat, kommt einem Tierschutz-Projekt zugute, welches vom NÖ Jagdverband gefördert wird. Im Rahmen dieses Projektes wollen SchülerInnen der HTL Waidhofen an der Ybbs den Bau eines Wildrettungsgerätes umsetzen, welches das „Ausmähen" von Rehkitzen verhindern soll. Beim „edlen Spender" handelt es sich um Thomas Prochaska, der seit Jahrzehnten begeisterter Jäger, beeideter Jagdaufseher aus St. Pölten und seit sieben Jahren Pächter einer Sika-Hirschjagd des Stiftes Herzogenburg mit Probst Maximilian als Jagdherrn ist. Der nunmehr erworbene Hochstand, der von der Firma „Reviereinrichtung Ehrengruber" aus Oberösterreich zur Verfügung gestellt worden war, soll künftig in Revier „Preuwitz 2" seinen Standplatz erhalten.

Die Sonderausstellung „Die Kunst der Jagd", die noch bis 27. September im NÖ Landesmuseum zu sehen ist, zeigt einen reichhaltigen und repräsentativen Überblick über die eigenen Sammlungsbestände im Bereich der Natur-, Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte der Jagd. Zu sehen sind Tierdarstellungen, Jagdstillleben oder auch Jagdszenen aus der Zeit des Biedermeier bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ergänzt wird die Schau durch spezielle Tisch- und Tafelgegenstände, Trinkgefäße mit Jagdmotiven oder auch durch Glaskunst und - als Kuriosität - durch Geweihmöbel. Als besonderes Schmankerl werden zahlreiche Jagdwaffen wie Armbrust, Flinten, Büchsen, Hirschfänger und andere Jagdwerkzeuge vom 17. bis zum 19. Jahrhundert gezeigt. Im Museumskino ist ein zweiter Ausstellungsteil zum Thema „Jäger und Gejagte" zu sehen.

Nähere Informationen: Katharina Zmeck, Telefon 02742/90 80 90-910, e-mail katharina.zmeck@landesmuseum.net, http://www.landesmuseum.net/.

 

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