16.07.2009 | 14:53

Projekt für „intelligente" Verpackungen am Technopol Wr. Neustadt

Bohuslav: Kooperation von Wissenschaft, Industrie und akademischer Ausbildung

Für das Projekt „Feuchte anzeigende Nanofarbpigmente für intelligente Verpackungen & Oberflächen", das von der am Technopol Wiener Neustadt ansässigen Firma „Attophotonics Biosciences GmbH" umgesetzt wird, gab es kürzlich eine Förderung Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). „Das Projekt zeigt in beispielgebender Art und Weise eine erfolgreiche Kooperation von Wissenschaft, Industrie und akademischer Ausbildung. Kompetenz in Niederösterreich wird aus- und aufgebaut, innovative Produkte werden entwickelt und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen - ein absolutes Erfolgsmodell", meinte im Zusammenhang damit Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Inhalt des genannten Projekts ist es, Aufdrucke und Etiketten aus neuartigen Nanofarbpigmenten in und auf Nahrungsmittel-Verpackungsmaterialien zu entwickeln. Diese sollen den KonsumentInnen visuell bzw. in Form einer farblichen Veränderung anzeigen, ob ein Lebensmittel noch genießbar oder bereits verdorben ist.

Die Firma „Attophotonics" ist ein Klein- und Mittelunternehmen, das im Bereich der Nanotechnologie tätig ist, und im Rahmen des besagten Projekts mit dem Unternehmen „NAKU" sowie mit der Fachhochschule Wiener Neustadt kooperiert. Diese Projektgruppe setzte sich im Wettbewerbsverfahren um das FFG-Förderprogramm „COIN" gegen starke Konkurrenz durch; von 69 eingereichten Projekten wurden nur die besten 21 Projekte gefördert. Mit dieser Gruppe wird die gemeinsame Kompetenz im Bereich Sensorik und Materialien - zwei der insgesamt fünf Technologiefelder am Technopol Wiener Neustadt - gestärkt. Das Projekt ermöglicht eine Vernetzung der internationalen Industrie mit niederösterreichischen Firmen unter Einbindung der Fachhochschule Wiener Neustadt und deren Forschungstochter „FOTEC" als Forschungspartner im Bereich Mikrosystemtechnik und Mechatronik.

Das Projekt wurde auf Initiative des ecoplus Technopolmanagements Wiener Neustadt konzipiert; alle Partner des Konsortiums sind auch Mitglieder des Kunststoff-Clusters der ecoplus.

Nähere Informationen: ecoplus, Margarete Pachernig, Telefon 02742/9000-10617, e-mail m.pachernig@ecoplus.at, http://www.ecoplus.at/.

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