15.06.2009 | 09:22

LH Pröll: „Dort wo geforscht wird, ist Zukunft zu Hause"

„Institute for Science and Technology Austria" eröffnet

Im Zentrum des Interesses von Wissenschaftern und Forschern aus der ganzen Welt stand vor wenigen Tagen das „Institute of Science and Technology Austria", kurz „ISTA", in Klosterneuburg. Mit der Eröffnung des Campus und des großen Vortragssaales fiel dort der Startschuss für die Forschungstätigkeit. Nun beginnen bereits die Arbeiten an der zweiten Bauphase, die die Errichtung der ersten Laborgebäude vorsieht.

„Diese einzigartige Forschungseinrichtung ist mit Sicherheit von historischer Bedeutung für unser gesamtes Bundesland", betonte dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum NÖ". „Die ganze Welt wird sich für dieses Institut in Niederösterreich interessieren, und Niederösterreich wird durch dieses Institut profitieren. Denn dort, wo geforscht wird, ist Zukunft zu Hause", so Pröll.

Der erste Präsident des „IST Austria" wird der renommierte Computerwissenschafter Prof. Thomas Henzinger sein. Er wird am 1. September dieses Jahres sein Amt antreten. Bis Ende des Jahres werden hier etwa 30 Forscher tätig sein, so Henzinger: „Das erste Laborgebäude wird nächstes Jahr im Sommer fertig, dann können auch Experimentalforscher beginnen."

Rund 170 Millionen Euro wird das Land Niederösterreich in das „IST Austria" investieren. Damit wolle man ein ideales Umfeld für zukunftsträchtige Wissenschaft und Forschung schaffen, so der Landeshauptmann: „Ich bin fest davon überzeugt: Jeder Euro, den wir hier investieren, wird sich um ein Vielfaches verzinsen."

„Unser Ziel ist es, erstklassige Forschung zu betreiben und im Gleichklang damit zu ergiebigen und nützlichen Ergebnissen zu kommen - sowohl für die Wirtschaft als auch für andere Bereiche", sagt der international anerkannte Wissenschafter Prof. Haim Harari, der Vorsitzende des Exekutivausschusses. Dr. Claus Raidl, der Leiter des Kuratoriums des „IST Austria", betont: „Man kann die Bedeutung dieses Instituts gar nicht hoch genug einschätzen."

Das Ziel sei, Niederösterreich zu einem führenden Forschungsstandort zu machen, so Landeshauptmann Pröll abschließend: „Wir sind dabei auf einem sehr guten Weg. Der beste Beweis dafür ist unsere erfolgreiche Wissenschaftsachse von Krems über Tulln und Klosterneuburg bis nach Wiener Neustadt. Denn dort, wo internationale Wissenschafter arbeiten, dort werden auch wirtschaftliche Impulse ausgelöst und Arbeitsplätze geschaffen."

 

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