28.05.2009 | 10:05

NÖ Sprachenoffensive auf Erfolgskurs

Mikl-Leitner: Kommunikation verbindet in Beruf und Alltag

Die NÖ Sprachenoffensive in den Sprachen Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch ist mittlerweile ein europäisches Erfolgsmodell und wurde durch das NÖ Sprach- Kompetenzzentrum in Deutsch-Wagram erweitert. Diese Einrichtung dient vor allem als Informationsdrehscheibe zu Sprachkursangeboten und Lehrmitteln. Darüber hinaus werden Projekte unterstützt, um Kindergartenkindern und Schülern aller Schulstufen Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch näher zu bringen. Insgesamt haben bisher 22.000 Schüler und 8.000 Kindergartenkinder von der NÖ Sprachenoffensive profitiert.

Neben der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen setzt Niederösterreich auch auf Weiterbildung für Erwachsene. „Wir wollen das flächendeckende Erlernen der Nachbarsprache ermöglichen und damit die grenzüberschreitende berufliche Mobilität von Jugendlichen und Berufstätigen erhöhen sowie den interkulturellen Austausch unterstützen", beschreibt Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner die Ziele der NÖ Sprachenoffensive. Dazu gehören auch die Verbesserung der beruflichen Qualifikation durch zielgruppenspezifische Sprachkursangebote sowie der Ausbau bestehender Netzwerke im Bereich der Sprachdienstleistungen.

Die Sprachkompetenzprojekte wenden sich daher an Lernende und Lehrende in Kindergärten oder Schulen aller Ausbildungsgrade, aber auch an Einrichtungen der Erwachsenen- oder Weiterbildung. Weiters gibt es kostenlose Lehr- und Arbeitsbücher, Hör-CDs, Vokabeltrainer auf CD-ROM und Online-Übersetzungsmöglichkeiten. Seit Mitte Februar 2009 wird im Industrieviertel durch die grenzüberschreitende Bildungskooperation „EDUCORB" in zwei Pilotkindergärten von muttersprachlichen Kindergartenpädagoginnen die ungarische Sprache vermittelt. In weiterer Folge werden grenzüberschreitende Exkursionen für die Kindergartengruppen angeboten.

„Kommunikation mit unseren Nachbarländern fällt nicht immer leicht, ist jedoch Basis für gute Zusammenarbeit und sollte daher gerade in Grenzregionen alltägliches Miteinander sein. Um diese Chancen richtig nutzen zu können, ist es hilfreich, die Sprache und Kultur der Nachbarn kennen zu lernen", so die Landesrätin abschließend.  

Nähere Informationen: http://www.sprachkompetenz.at/.

 

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