06.04.2009 | 10:14

„Tierisch komisch" im Karikaturmuseum Krems

Präsident Penz eröffnete Ausstellung

Die Ausstellung „Tierisch komisch! Das Animalische in der Karikatur" im Karikaturmuseum Krems ist die erste umfassende Bestandsaufnahme des Tierischen in der zeitgenössischen Karikatur und Bildsatire. 63 nationale und internationale Künstler zeigen rund 250 Werke und ermöglichen damit auch einen Einblick in den Umgang unserer Gesellschaft mit dem Tier. Eröffnet wurde die Ausstellung, die bis 8. November zu sehen ist, am Samstag, 4. April, von Landtagspräsident Hans Penz.

Karikaturisten sind für Penz auch ein „Korrektiv der Politik", sie wollen mit ihren Karikaturen gesellschaftliche Entwicklungen aufzeigen und zum Nachdenken anregen. Die Karikatur könne somit auch eine "Waffe gegen die Mächtigen sein". Das Karikaturmuseum Krems sei somit ein zutiefst politisches Museum, darüber hinaus eine enorme Bereicherung der Kulturlandschaft Niederösterreichs und ein Indikator für die Zukunftskraft des Landes.

Gezeigt werden Bilder von Manfred Deix, Gerhard Haderer, „Ironimus" Gustav Peichl über F. K. Waechter, Robert Gernhardt und Erich Sokol bis Loriot und Otto Waalkes. So breit gefächert die Themenbereiche sind, so groß ist auch die stilistische Vielfalt der ausgestellten Werke. Sie reicht von der reduzierten Federzeichnung bis zum großformatigen Acrylgemälde, vom Aquarell bis zur Lithografie. Ein eigener Bereich ist der Kinderbuchillustration gewidmet.

Weitere Informationen: http://www.karikaturmuseum.at/.

 

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