09.03.2009 | 09:48

LH Pröll zum neuen Kulturdepot in St. Pölten

„Bewahren unserer Kulturschätze ist verantwortungsvolle Aufgabe"

Wurden in vergangener Zeit die großen Kunst- und Kulturschätze in Schatzkammern aufbewahrt, so erfolgt dies heute in hochtechnisierten und speziell ausgestatteten Gebäuden. Ein besonders modernes Bauwerk dieser Art wurde vor kurzem am Stadtrand von St. Pölten eröffnet: das neue niederösterreichische Kulturdepot. Nach der feierlichen Eröffnung beginnt jetzt der Umzug der Gemälde und Kunstwerke in ihre neuen Lagerräume.

„In diesem hochmodernen Gebäude werden in Zukunft die Kunstschätze unseres Landes sachgerecht gelagert und aufbewahrt. Bis Jahresende werden hier rund 50.000 Objekte untergebracht sein", sagte dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum NÖ".

Das neue Kulturdepot wurde von Architekt DI Ernst Maurer entworfen. Auf einer Fläche von 3.700 Quadratmetern ist dank optimaler Klimawerte nicht nur die entsprechende konservatorische Lagerung der Kunstwerke möglich, sondern auch deren wissenschaftliche Bearbeitung und Erschließung. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kulturdepot befindet sich das neue Landeskriminalamt, das neben Alarmanlagen und Zutrittscodes einen weiteren Sicherheitsfaktor für die enormen Vermögenswerte im Kulturdepot darstellt.

„Das Sammeln und Bewahren der Kunst- und Kulturschätze unseres Landes ist eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe", betonte Landeshauptmann Pröll dazu. Ziel sei es aber gleichzeitig auch, Kunst und Kultur in allen Regionen des Landes erlebbar zu machen. Dafür sei auch sehr viel investiert worden, etwa in das Landesmuseum, die Kunstmeile Krems oder das Museumszentrum Mistelbach. „Diese und viele weitere Museen werden regelmäßig mit Beständen aus der Sammlung des Landes bestückt", so Pröll. Das Land Niederösterreich stelle aber auch viele Leihgaben für internationale Ausstellungen zur Verfügung. Der Landeshauptmann: „Die im neuen Kulturdepot gelagerten Kunstwerke werden somit in Ausstellungshäusern auf der ganzen Welt zu sehen sein."

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