04.03.2009 | 09:28

Ausstellung „Donau.Fluch&Segen" präsentiert

Sobotka: Mustergültige Zusammenarbeit zwischen NÖ und OÖ

„Donau.Fluch&Segen" lautet der Titel einer bundesländerübergreifenden Ausstellung, die Landeshauptmannstellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Oberösterreichs Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl gestern Abend im Kraftwerk Wallsee bei einer Pressekonferenz präsentierten. Die Ausstellung im Jahr 2010 greift dabei das Thema Donau auf und wird durch den modernen Ennshafen sowohl den wirtschaftlichen als durch das historische Ardagger-Markt auch den geschichtlichen Aspekt behandeln.

„In der länderübergreifenden Schau werden die positiven und negativen Facetten der Naturkraft der Donau dargestellt ", betonte Sobotka. Ein breit angelegter Diskussions- und Entwicklungsprozess binde darüber hinaus die Oberösterreicher und Niederösterreicher im Grenzraum des Machlandes und des Strudengaues in die Vorbereitungen ein. Am Standort Ardagger soll in einem historischen Gebäude anhand von zeitgenössischen Karten, Reiseberichten, Fotografien, Modellen, Computeranimationen, Plänen und Bildern die Geschichte der Donau dargestellt werden. Die Ausstellung soll aber auch die Menschen näher zusammenbringen, Impulse für den Ausbau der Infrastruktur geben und eine Nachnutzung der Ausstellungsgebäude sicherstellen, so Sobotka abschließend.  

„Die Donau ist zwar eine Trennlinie zwischen Niederösterreich und Oberösterreich, aber auch eine gemeinsame Chance für die beiden Bundesländer",  sagte Hiesl. Die Ausstellung, die ab April 2010 stattfinde, zeige, was diese Lebensader alles bewirke und wie mustergültig die Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern Niederösterreich und Oberösterreich sei. Handschlagqualität und ein hohes Vertrauen hätten schon in der Vergangenheit für rasche Problemlösungen u. a. beim Ausbau von Radwegen oder bei der Errichtung des Machlanddammes gesorgt. Der Ennshafen, als symbolischer Standort des oberösterreichischen Ausstellungsteiles, soll die Donau als vom Menschen genutzte Energiequelle und Transportstrecke zeigen. Dabei werde es neben einer Ausstellung im Logistik- und Verwaltungszentrum im Ennshafen auch Inszenierungen in Form eines Erlebnis-Schiffes und einer Baustelle des Machlanddamms geben. 

Nähere Informationen: Büro LHStv. Wolfgang Sobotka, Hermann Muhr, Telefon 02742/9006-12221.

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