16.02.2009 | 00:55

Infrastruktur-Konjunkturpaket für NÖ präsentiert

190 Millionen Euro für Schiene und 144 Millionen Euro für Straßen

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bundesministerin Doris Bures und Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann (v.r.n.l.) bei der Präsentation des Infrastruktur-Konjunkturpakets.
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bundesministerin Doris Bures und Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann (v.r.n.l.) bei der Präsentation des Infrastruktur-Konjunkturpakets.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bundesministerin Doris Bures und Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann präsentierten heute, Montag, 16. Februar, im Palais NÖ in Wien ein umfassendes Investitionsprogramm für Straße und Schiene in Niederösterreich. Es handelt sich dabei um Maßnahmen, die im Rahmen des Konjunkturpaketes des Bundes in Niederösterreich umgesetzt werden. Insgesamt werden dadurch 334 Millionen Euro in die niederösterreichische Infrastruktur fließen: 190 Millionen Euro in die Schiene und 144 Millionen Euro in die Straße.

So werden im Rahmen der Bahnhofsoffensive 18 Bahnhöfe in Niederösterreich um eine Gesamt-Investitionssumme von 120 Millionen Euro ertüchtigt, berichtete Landeshauptmann Pröll im Rahmen der Pressekonferenz. Darunter sind Umbaumaßnahmen zum Beispiel an den Bahnhöfen Angern, Deutsch-Wagram, Gänserndorf, Mödling, Korneuburg und Melk. Weitere 30 Konjunktur-Millionen fließen in die Güterzugumfahrung St. Pölten (die Hauptarbeiten beginnen 2011 und damit ein Jahr früher als vorgesehen). Für Investitionen in das Bestandsnetz, etwa in die Erneuerung von Gleisanlagen, werden 40 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Für Straßenbauprojekte in Niederösterreich sind 144 Millionen Euro vorgesehen", berichtete Pröll weiters. Ein Schwerpunkt dabei ist der Nordteil der Nordautobahn von Schrick bis zur Staatsgrenze: „Der Baubeginn wird um zwei Jahre vorgezogen." Für dieses Projekt seien 72 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket geplant. Für den dreispurigen Ausbau der Westautobahn, insbesondere zwischen Pöchlarn und Amstetten-Ost, sind 51 Millionen Euro vorgesehen. Die Generalsanierung der S 33 zwischen dem Knoten St. Pölten und Herzogenburg um 21 Millionen Euro wird bereits im Frühjahr 2010, drei Jahre früher als ursprünglich geplant, begonnen, informierte Pröll weiters. „Mit diesen Maßnahmen beleben wir die Konjunktur, erzielen eine weitere Aufwertung des Standortes und sichern rund 5.000 Arbeitsplätze ab", so Pröll.

Auch Bundesministerin Doris Bures betonte diese Effekte: „Die Konjunkturpakete auf Bundes- und Landesebene sind eine wichtige gemeinsame Kraftanstrengung, um Beschäftigung zu sichern und Werte für die Zukunft zu schaffen sowie die Krise als Chance zu nutzen." Zwischen 2009 und 2013 würden daher insgesamt rund 900 Millionen Euro für Konjunkturmaßnahmen in ganz Österreich in die Hand genommen, um den Wirtschaftsstandort zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern.

Landeshauptmannstellvertreter Gabmann wies darauf hin, dass die bereits im November 2008 bzw. Jänner 2009 beschlossenen zwei Konjunkturpakete des Landes mit 350 bzw. 100 Millionen Euro schon positive Auswirkungen zeigen würden. So habe es im Jänner dieses Jahres bereits acht neue Betriebsansiedlungen in Niederösterreich gegeben.

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