13.02.2009 | 14:51

Erster „Talka(c)tive-Workshop" in Tulln

Großes Interesse an parallel zum Projekt laufenden Aktivitäten

Diese Woche wurde in Tulln der erste „Talka(c)tive-Workshop" veranstaltet, in dessen Rahmen die in der Stadt wohnhaften Jugendlichen ihre Anregungen und Wünsche für eine jugendgerechte Gemeinde einbringen konnten. Insgesamt nahmen rund 30 Jugendliche an dem Workshop teil.

Dieser erste Workshop lieferte bereits einige konkrete Ergebnisse und Projektideen, die im Laufe des Projektes in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter ausgearbeitet und zur Umsetzung vorbereitet werden sollen. Zunächst förderte die Veranstaltung die Tatsache zutage, dass ein großer Teil der anwesenden Jugendlichen plant, auch als Erwachsene in Tulln bleiben zu wollen. Die Kernfrage des Abends lautete allerdings „Was fehlt den Jugendlichen in Tulln?" Die Antworten auf diese Frage waren vielfältig und reichten von „verbesserte öffentliche Verkehrsverbindungen gerade in den Abendstunden" über „ein größeres Jugendzentrum mit erweiterten Öffnungszeiten", „Möglichkeit zur Nutzung von Sporträumlichkeiten" oder auch „mehr Unterstützung für gemeinnützige Aktivitäten der Vereine" bis hin zu „mehr Sportveranstaltungen speziell für Jugendliche", „Errichtung eines Freibades ergänzend zum Naturbad" oder auch „Aktualisierung des Bestandes der Stadtbibliothek". Auch die „Nutzung leer stehender Gebäude", die Ansiedelung „spezieller Modegeschäfte", die Verbesserung des Parkplatzangebots beim Bahnhof und die Stärkung der Bürgerbeteiligung bzw. die Abhaltung von Diskussionsveranstaltungen waren den Jugendlichen ein Anliegen.

Im Rahmen des Workshops kristallisierte sich auch heraus, dass manche Angebote, die zwar gegeben sind, von Jugendlichen kaum wahrgenommen und deshalb als fehlend eingeschätzt werden. Dies trifft beispielsweise auf das Anrufsammeltaxi zu. In diesen Bereichen soll es nun verstärkt zu jugendgezielter Informationstätigkeit kommen.

Großes Interesse zeigten die Anwesenden an den Aktivitäten, die im Rahmen des Projekts „Talka(c)tive" bis Herbst angeboten werden. So etwa die Foto- und Filmaktionen, bei denen Tulln aus „jugendlicher Perspektive" dargestellt werden soll.

Das aktuelle Tullner Jugendprojekt wurde auf Initiative des Regionalverbandes noe-mitte gestartet. Als aktive Partner sind neben der Stadtgemeinde Tulln das Niederösterreichische Jugendreferat und das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend beteiligt.

Nähere Informationen: Stadtgemeinde Tulln, Andreas Pimperl, Telefon 02272/69 01 12, e-mail andreas.pimperl@tulln.gv.at bzw. Projektmanagement Regionalverband noe-mitte, Karin Tausz, Telefon 0676/81 22 03 20.

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