05.02.2009 | 10:26

„Winter im Nationalpark Thayatal"

Broschüre stellt Besonderheiten des winterlichen Thayatales vor

Die soeben erschienene dritte Publikation der Reihe „Jahreszeiten im Thayatal" des Nationalparks Thayatal widmet sich dem Winter, jener Jahreszeit, in welcher der Nationalpark noch ein Geheimtipp ist und nur wenige Wanderer den Weg in die winterliche Märchenwelt finden. Reich bebildert vermittelt diese Broschüre, was das winterliche Thayatal alles zu bieten hat, und soll Lust machen, das Tal neu und anders zu erleben.

Der Winter ist naturgemäß die stillste Jahreszeit im Nationalpark, in der nur wenige Tiere zu beobachten sind und nur die Spuren im Schnee die Anwesenheit von Wildschweinen, Rehen, Füchsen oder Fischottern verraten. Weil aber die Thaya auf Grund des Schwallbetriebes des Kraftwerks Frain (Vranov) selbst bei tiefsten Temperaturen nicht zufriert, sind im Gegenzug besonders viele Schwäne, Kormorane, Graureiher und andere Vögel zu sehen, die anderswo kein Futter mehr finden und daher gerade im Winter die offenen Wasserflächen im Nationalpark aufsuchen.

Eine weitere Besonderheit im winterlichen Nationalparkalltag sind die Holzfällerarbeiten, denen im Sinne des Naturraummanagements große Bedeutung zukommt: Rund 20 Prozent der Fläche des Nationalparks sind mit Baumarten bedeckt, die nicht hierher gehören und daher nach und nach gefällt werden. Bis 2014 soll der ursprüngliche Zustand des Waldes zur Gänze wiederhergestellt und die Fichten-, Rotföhren- und Douglasienmonokulturen in Laubholzmischbestände umgewandelt werden.

Nähere Informationen und die Broschüre (zum Preis von 2,40 Euro) beim Nationalpark Thayatal unter 02949/7005, e-mail office@np-thayatal.at und http://www.np-thayatal.at/.

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