09.12.2008 | 10:47

Neue Beiträge auf der Homepage der NÖ Patientenanwaltschaft

Tätigkeitsbericht, Pflege älterer Menschen und Fehler in Spitälern

Der Tätigkeitsbericht 2007 der NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft, ein neues Positionspapier zur Pflege und Betreuung älterer Menschen sowie Behandlungsfehler in Spitälern und die damit verbundenen Fragestellungen in den Massenmedien sind die neuesten Beiträge auf der Homepage der NÖ Patientenanwaltschaft http://www.patientenanwalt.com/.

Der auf der Homepage als Download verfügbare Tätigkeitsbericht informiert über die vielen Initiativen und Aktivitäten der NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft im Jahr 2007. Insgesamt gab es im Vorjahr 1.352 Geschäftsfälle, die sich aus telefonischen Beratungen, Beschwerden, Informationen und sonstigen Erledigungen zusammensetzen. Für die NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft ist der Anstieg um 12 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006 vor allem auf die größere Bekanntheit bzw. die gezielte Öffentlichkeitsarbeit - und nicht etwa auf eine schlechter werdende Qualität des Gesundheitswesens - zurückzuführen. „Der Grund liegt vielmehr darin, dass immer mehr Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und schlechte Erfahrungen nicht mehr kritiklos erdulden und hinnehmen", so Gerald Bachinger, NÖ Patienten- und Pflegeanwalt.

Johannes Wallner, Präsident des Dachverbands der Alten- und Pflegeheime Österreichs, präsentiert ein Positionspapier mit zukunftsweisenden Lösungen in der wieder aktuell gewordenen Pflegediskussion. Darin wird von der Bundesregierung die Erhöhung des Pflegegeldes, verbunden mit einer jährlichen Anpassung, gefordert. Mit der im Beitrag empfohlenen einheitlichen Finanzierung kann auch der Gleichheitsgrundsatz der Heimbewohner gegenüber jenen Pflegebedürftigen, welche die „24-Stunden-Betreuung" in Anspruch nehmen, gewahrt werden.

Joachim Koppenberg, Hans-Peter Sinninger und Peter Gausmann gehen in ihrem Expertenletter auf tatsächliche oder vermeintliche Behandlungsfehler in Spitälern und die damit verbundenen Fragestellungen ein. Häufig werden Debatten darüber von auflagenstarken Medien lanciert oder aufgegriffen. Im Beitrag „Klinisches Risikomanagement am Ospidal d\'Engadina Bassa" wird an konkreten Beispielen vorgeführt, wie darauf reagiert werden kann, wenn sich die Spitäler einer öffentlichen Diskussion stellen müssen.

Darüber hinaus gibt es einen überarbeiteten Arbeitsbehelf zur Patientenverfügung, der auf der Homepage der NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft http://www.patientenanwalt.com/ als Download bereit steht. Unter dem Link „Wissenswertes & Tätigkeitsberichte" werden die Bücher „Fehler - Lernen - Unternehmen" von Gabriele Ebner, Peter Heimerl und Elke Schüttelknopf sowie „Arsen, Strychnin & Co" von Roland Sedivy vorgestellt. Weiters präsentiert die Homepage aktuelle Informationen über Aktivitäten und Ereignisse in der NÖ Patientenanwaltschaft sowie Fachbeiträge verschiedenster Experten. Abgerundet wird das Angebot durch Veranstaltungshinweise der Patientenanwaltschaft, Literaturtipps und wichtige Links.

Nähere Informationen: NÖ Patientenanwaltschaft, Telefon 02742/9005-15575.

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