28.11.2008 | 13:38

Vollanschlussstelle IZ NÖ-Süd fertiggestellt

Pröll, Gabmann: Exzellente Zusammenarbeit bei konjunkturfördernden Projekt

In Wiener Neudorf erfolgte heute, 28. November, die Verkehrsfreigabe der neuen Vollanschlussstelle Industriezentrum (IZ) NÖ-Süd im Zuge der A 2. „Das IZ NÖ-Süd ist von großer strategischer Bedeutung und hat an der wirtschaftlichen Entwicklung des Bundeslandes Niederösterreich wesentlichen Anteil. Das Projekt Anschlussstelle ist sicherlich konjunkturfördernd, die hier geleistete gute Zusammenarbeit zwischen Land, ASFINAG und den Betrieben des IZ NÖ-Süd sollte Schule machen", meinte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Auch Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann sprach von einer exzellenten Zusammenarbeit der ansässigen Betriebe und meinte, dass die „kleine Stadt" IZ NÖ-Süd durch die neue Anschlussstelle noch attraktiver geworden sei.

Die Bauzeit für dieses Vorhaben betrug damit rund ein Jahr. Insgesamt wurden in den Bau der neuen Direktverbindung in das IZ NÖ-Süd rund 15,7 Millionen Euro investiert, die von der „Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft" (ASFINAG), dem Land Niederösterreich, der Wirtschaftsagentur ecoplus, der Gemeinde Laxenburg oder auch 29 im IZ NÖ-Süd ansässigen Unternehmen getragen wurden.

Durch die neue Anschlussstelle soll es künftig zur Entlastung der Kreuzung zwischen der A 2 Anschlussstelle Wiener Neudorf und der B 11 Mödlinger Straße kommen. Zudem erwartet man sich eine Erhöhung der Verkehrssicherheit, eine Verkürzung der Verbindungszeiten vom Zentrum des IZ NÖ-Süd zur A 2, eine Entlastung der Bevölkerung der Gemeinde Laxenburg vom Lkw-Durchzugsverkehr sowie die Erhöhung der Standortattraktivität des IZ NÖ-Süd. Tatsächlich für den Verkehr freigegeben wird die Anschlussstelle kommenden Montag, 1. Dezember.

Sämtliche Arbeiten an der Anschlussstelle erfolgten unter Aufrechterhaltung des Bahn- und Straßenverkehrs. Insgesamt wurden sieben Brücken, darunter drei Eisenbahnbrücken, neu errichtet. Für das Kreuzungsbauwerk - zwei der vier Rampen führen unter der A 2 durch - musste der Grundwasserspiegel abgesenkt werden, weshalb vier Versickerungsbecken gebaut werden mussten.

Nähere Informationen: ASFINAG AUTOBAHN SERVICE GMBH OST, Alexandra Vucsina-Valla, Telefon 050108-17825, e-mail alexandra.vucsina-valla@asfinag.at, http://www.asfinag.at/.

 

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