17.11.2008 | 09:59

LH Pröll zum sozialen Engagement des Stiftes Klosterneuburg

Ein Vorbild im Geiste des Landespatrons

„Das Stift Klosterneuburg ist Niederösterreichs Landesheiligtum und im Geiste des Landespartons, des Heiligen Leopold, auch punkto soziales Engagement ein Vorbild", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zum Auftakt der Feiern am Leopolditag. Über 3,2 Millionen Euro stellte das Augustiner Chorherrenstift  seit dem Jahr 2000 für Sozialprojekte auf der ganzen Welt zur Verfügung. Insbesondere mit der Unterstützung von Sozialprojekten für Straßenkinder in Rumänien, Moldawien und der Ukraine hat sich das Stift einen Namen gemacht. Das Stift unterstützt u. a. auch Projekte der Kindernothilfe in Honduras und Peru, mit Hilfe einer privaten Hilfsgruppe konnte ein Sozial- und Selbsthilfezentrum in Afghanistan verwirklicht werden, in Indien wurde ein Schul- und Sozialzentrum geschaffen. „Rund zehn Prozent des Gesamtgewinns, das das Stift alljährlich erwirtschaftet, werden für soziale Projekte bereitgestellt", lobte Pröll das Engagement.

Auch Augenklinik-Projekte von „Licht für die Welt" in Sudan und Äthiopien sowie ein derzeit in Entstehung befindliches Gesundheitszentrum in Uganda wurden bzw. werden mitfinanziert. In Namen der Organisation „Licht für die Welt", die heuer ihr 20-Jahr-Jubiläum feiert, dankte der anwesende Erzbischof von Burkina Faso, Seraphin Rouamba, für die Unterstützung seitens des Stiftes und des Landes Niederösterreich.

Das Stift Klosterneuburg hat am Vorabend des Leopolditages erstmals auch den „St. Leopold Friedenspreis für humanitäres Engagement in der Kunst" verliehen. Ausgezeichnet wurden Robert Hammerstiel mit einem Ehrenpreis für sein Lebenswerk und Elke Zauner, eine 28-jährige Studentin der Kunstuniversität Linz. Für Landeshauptmann Pröll unterstreicht das Stift damit neben seinem sozialen Engagement auch die Pflege der Kultur.

Der Landeshauptmann stellte auch die weitere Unterstützung des Landes für künftige Renovierungsarbeiten des Stiftes in Aussicht. „Die Vergabe der Mittel bis 2010 wurden in der letzten Kuratoriumssitzung fixiert. Bisher hat das Land für die Generalsanierung rund fünf Millionen Euro beigesteuert", so Pröll. Die Generalsanierung soll bis 2014, dem 900-Jahr-Jubiläum des Chorherrenstiftes, abgeschlossen ein.

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