07.10.2008 | 10:17

Rumänische Delegation aus Lupeni in Niederösterreich

Umweltschutz, Wirtschaftsbelebung und Jugendaustausch

Zwischen dem Land Niederösterreich und der rumänischen Karpatenregion Lupeni gibt es seit sieben Jahren eine intensive, erfolgreiche Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Umweltschutzes, der Wirtschaftsbelebung und des Jugendaustausches. Ebenso besteht mit dem Kreis Sibiu/Hermannstadt seit dem Jahr 2005 eine Kooperation in Belangen des Umweltschutzes.

Diese Woche besucht nun eine rumänische Delegation aus Lupeni Niederösterreich, um weitere Einrichtungen und Projekte kennen zu lernen. Ein intensives, abwechslungsreiches Besuchsprogramm soll vielfältige Einblicke in die verschiedensten Bereiche geben und so die Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und den rumänischen Regionen weiter nachhaltig stärken.

Gemeinsam mit der ecoplus International Rumänien GmbH und einem Sozialforscher werden die Möglichkeiten der wirtschaftlichen Belebung der Bergbau- und Industriezone - unter Berücksichtigung der arbeitsmarktpolitischen Entwicklung - neuerlich eingehend analysiert. Ebenso wird anhand einer Besichtigung der Deponie der NUA Abfallwirtschaft GmbH mit Sortieranlage und Kompostierung in Hohenruppersdorf die Altlastenproblematik näher beleuchtet.

Die Vorstellung der Hackschnitzelanlage der Bioenergie GesmbH und Co KG in Laa an der Thaya soll einen eindrucksvollen Einblick geben, dass Energiegewinnung aus Holz nicht nur zu massiven Einsparungen des Treibhausgases CO2, sondern auch zu einer beträchtlichen regionalen Wertschöpfung führt. Mit der Besichtigung der Therme in Laa an der Thaya wiederum werden der rumänischen Delegation erfolgreiche Möglichkeiten in der Tourismuswirtschaft aufgezeigt.

Zusätzlich zu den Projekten auf dem Gebiet des Umweltschutzes und der Wirtschaftsbelebung gibt es auch im Bereich Jugend ein vielversprechendes, grenzüberschreitendes Zusammenwirken: Seit dem Jahr 2003 finden unter dem Motto „Bildung als nachhaltige Entwicklung" regelmäßig rumänisch-niederösterreichische Jugendumweltwochen statt, die sowohl den Umweltgedanken fördern als auch die Überzeugung für ein starkes gemeinsames Europa unterstützen sollen.

Nähere Informationen bei der Abteilung Umweltrecht des Amtes der NÖ Landesregierung unter 02742/9005-15272, Silvia Rabl.

 

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