26.09.2008 | 10:27

„Tag des Denkmals" am 28. September

Interessante Spezialführungen und neue Einblicke in NÖ

Seit 1991 werden auf Initiative des Europarats die „European Heritage Days" durchgeführt. Österreichs Beitrag zu dieser europaweiten Veranstaltung ist der „Tag des Denkmals", der vom Bundesdenkmalamt (BDA) organisiert wird und bei dem jedes Jahr ausgewählte Denkmäler für die Bevölkerung geöffnet werden. Ziel der „European Heritage Days" ist es, das Bewusstsein für die Vielfalt und den Wert des kulturellen Erbes zu stärken und zu vertiefen.

Im Mittelpunkt des diesjährigen „Tages des Denkmals", der am Sonntag, 28. September, an über 180 Orten bundesweit stattfindet, stehen Kultur-Importe aus der ganzen Welt. Im Sinne des „Europäischen Jahrs des interkulturellen Dialoges 2008" führt die vom BDA zusammengestellte Auswahl heuer zu Berührungspunkten verschiedener Religionen, Kulturen und Nationalitäten in Österreich. Unter dem Titel „Kultur-Import - Von chinesischen Zimmern, englischen Gärten und italienischen Fresken" werden dabei die unterschiedlichen Formen des kulturellen Austausches anschaulich gemacht.

In Niederösterreich warten auf die BesucherInnen am Sonntag interessante Spezialführungen und neue Einblicke. So gibt es die Gelegenheit, erstmalig die großflächigen archäologischen Ausgrabungen in Walterskirchen zu besichtigen, die chinesischen Seidenbespannungen des „Indianischen Kabinetts" im Schloss Eckartsau zu erforschen, die hochmittelalterliche Goldschmiede- und Emaillekunst des „Verduner Altars" im Stift Klosterneuburg zu erleben oder an Hand der Berndorfer „Stilklassen" eine abwechslungsreiche Reise durch die verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte anzutreten.

Mit einem besonderen Doppelprogramm wartet Schloss Obersiebenbrunn auf: Im koptischen Museum des ehemaligen Jagdschlosses von Prinz Eugen werden seltene Einblicke in die Welt der ägyptisch-christlichen Religionsgemeinschaft geboten, während die kostbaren Fresken des barocken Gartenpavillons Eindrücke der höfischen Jagd und des barocken Landlebens vermitteln. Auch die Kartause Mauerbach bietet zusätzlich zur Ausstellung „silentium continuum" ein vielseitiges Programm mit der erst kürzlich entdeckten Kohlezeichnung eines Türkenkopfes sowie Schaurestaurierungen, Workshops, Konzerten und Filmvorführungen.

Nähere Informationen und das detaillierte Programm beim BDA unter 01/534 15-220, Mag. Andrea Böhm, e-mail presse@bda.a und http://www.bda.at/.

 

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