17.09.2008 | 00:38

LH Pröll zum Ausbau des Conrad-Observatoriums

Stärkt NÖ Wissenschaftsprofil und Forschungsarbeit

Auf der Hohen Warte in Wien wurde heute die zweite Ausbaustufe des Conrad-Observatoriums in Muggendorf bei Pernitz präsentiert. Im Bild Dipl.Ing. Peter Melichar, Leiter Geophysik, Bundesminister Dr. Johannes Hahn, Bürgermeister Gottfried Branstetter, Tibor Toth (CTBTO), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Dr. Fritz Neuwirth (ZAMG) v.l.n.r.
Auf der Hohen Warte in Wien wurde heute die zweite Ausbaustufe des Conrad-Observatoriums in Muggendorf bei Pernitz präsentiert. Im Bild Dipl.Ing. Peter Melichar, Leiter Geophysik, Bundesminister Dr. Johannes Hahn, Bürgermeister Gottfried Branstetter, Tibor Toth (CTBTO), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Dr. Fritz Neuwirth (ZAMG) v.l.n.r.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Das im Jahr 2002 eröffnete Conrad-Observatorium in Muggendorf bei Pernitz wird weiter ausgebaut. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bundesminister Dr. Johannes Hahn gaben heute in Wien in einer Pressekonferenz den Startschuss für den Ausbau. Im Zuge der zweiten Ausbaustufe wird ein weltweit einzigartiges geomagnetisches Observatorium errichtet, das die höchste Auflösung von Magnetfeldern erfassen kann.

Für den Landeshauptmann ist der Ausbau dieser international bedeutenden Einrichtung ein weiterer Beitrag, Niederösterreichs eigenständiges Wissenschaftsprofil zu stärken und die Forschungsarbeit weiter auszubauen. Das Land unterstütze deshalb neben der Wissenschafts- und Forschungsachse Krems, Tulln, Klosterneuburg und Wiener Neustadt auch dezentrale Forschungsinitiativen. Pröll: „Ziel ist es, die Zahl der Wissenschafter und Forscher in Niederösterreich von derzeit 1.000 auf 2.000 bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln." Ein weiteres großes Anliegen ist Landeshauptmann Pröll die Umsetzung der Forschungsarbeit in die Alltagsarbeit.

Bundesminister Hahn unterstrich die professionelle Zusammenarbeit mit dem Land, eine wesentliche Grundlage für den Ausbau von Forschungseinrichtungen. Er verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass auch die nächste Bundesregierung die notwendigen Forschungsgelder zur Verfügung stellen wird. Die Forschungsstätte im südlichen Niederösterreich bezeichnete Hahn als Einrichtung von höchster Qualität und internationalem Format.

Das neue Observatorium der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik  (ZAMG) wird neben seinen Forschungsaufgaben rechtzeitig vor magnetischen Sonnenstürmen und ihren gefährlichen Auswirkungen auf Satelliten, Energieversorgungsnetze und Navigationssysteme der Luftfahrt warnen können. Konstruktion und Dimension des neuen Observatoriums sind weltweit einzigartig.

Die Kosten von rund 6 Millionen Euro werden zu einem Drittel vom Land Niederösterreich und zu zwei Drittel vom Wissenschaftsministerium getragen. Seinen Vollbetrieb soll das Observatorium 2011 aufnehmen.

Weitere Informationen: Dipl.Ing. Peter Melichar, Leiter der Geophysik an der ZAMG, Telefon 0664/520 14 91, e-mail peter.melichar@zamg.ac.at, http://www.zamg.ac.at/.

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