03.09.2008 | 11:23

LH Pröll: Effektive Maßnahmen für Verkehrssicherheit in Zwettl

Linksabbiegespur und Schutzweg mit Querungshilfe bei Busbahnhof

„Die Sicherheit im Verkehr hat in Niederösterreich höchste Priorität. Besonderes Augenmerk legen wir auf den Schutz der schwächeren und kleineren Verkehrsteilnehmer wie Senioren oder Kinder. Denn jeder Unfall ist einer zu viel", stellt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll fest. Nun wurden in Zwettl weitere effektive Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit gesetzt.

In den Jahren 2006/2007 sind durch die Stadtgemeinde Zwettl im Bereich des Busbahnhofes zahlreiche Maßnahmen umgesetzt worden, etwa Ufersanierungsmaßnahmen oder die Verbreiterung des Gehsteigs im Wartebereich und die Überdachung des Wartebereiches. Rechtzeitig zum Schulbeginn konnten Ende August 2008 nun die Arbeiten für die Errichtung einer Linksabbiegespur, die Errichtung eines Schutzweges mit Fußgängerquerungshilfe und den damit verbundenen Umgestaltungsmaßnahmen im Bereich des Busbahnhofes im Zuge der Landesstraße B 38 abgeschlossen werden.

In der Vergangenheit kam es durch links abbiegende Busse, die von Groß Gerungs kommend in den Busbahnhof einbiegen wollten, immer wieder zur Bildung von Staus. Auch Fußgänger und Schulkinder waren beim Überqueren der Landesstraße B 38 immer wieder gefährlichen Situationen ausgesetzt, zumal der Wartebereich während der Schulzeit von mehreren Hunderten Schülerinnen und Schülern genützt wird.

Im Zuge der Errichtung der Linksabbiegespur wurde der bestehende Schutzweg den neuen Gegebenheiten angepasst: Durch eine Aufstandsfläche für Fußgänger in der Fahrbahnmitte (Mittelinsel) wird dem Fußgänger das Queren der Groß Gerungser Straße leichter und sicherer möglich. Außerdem wurden die Grünflächen und Parkplätze im Bereich des Busbahnhofes neu gestaltet.

Die Gesamtkosten für die Linksabbiegespur, den Schutzweg mit Fußgängerquerungshilfe und die Umgestaltungsmaßnahmen im Bereich des Busbahnhofes belaufen sich auf rund 200.000 Euro, wobei rund 70.000 Euro auf das Land Niederösterreich und rund 130.000 Euro auf die Stadtgemeinde Zwettl entfallen.

„Die Maßnahmen, die wir in Niederösterreich zur weiteren Steigerung der Verkehrssicherheit setzen, zeigen Wirkung: Die Zahl der Todesopfer auf Niederösterreichs Straßen ist in den letzen Jahren kontinuierlich gesunken", so Landeshauptmann Pröll.

 

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