05.08.2008 | 10:29

Sprachcomputer für Intensiv-PatientInnen

Kommunikationshilfe im Landesklinikum Waidhofen/Thaya

Ein vor kurzem angeschaffter Sprachcomputer auf der Intensivstation des Landesklinikums Waidhofen an der Thaya stellt eine handliche und robuste Kommunikationshilfe für PatientInnen dar, die sich verbal nicht verständigen können. Durch den neuartigen Sprachcomputer haben sie nun die Möglichkeit, sich dennoch verständlich zu machen.

Das 5.000 Euro teure Gerät in Form eines Tablet-PCs besteht aus drei Menüpunkten, aus denen die PatientInnen je nach gesundheitlichem Zustand zwischen Textsprache, Symbolsprache oder Notizzettel wählen können. Wird das Menü Textsprache ausgesucht, findet man u. a. das ABC und einen numerischen Ziffernblock vor. Über einen Touchscreen können Buchstaben getippt werden. Der Computer arbeitet Wortvorschläge aus, mit denen man Sätze bilden kann, die das Gerät daraufhin akustisch wiedergibt. Ähnlich funktioniert es bei der Symbolsprache, wo die PatientInnen u. a. auf Symbole wie „Ja", „Schwester" oder „Uhrzeit" tippen und der Computer erneut eine akustische Wiedergabe durchführt. Im Menü Notizzettel kann mit einem Stift selbst geschrieben werden.

Auch die MitarbeiterInnen der Intensivstation im Landesklinikum Waidhofen an der Thaya können nun besser und gezielter auf die Wünsche, Anregungen oder auch Beschwerden ihrer PatientInnen eingehen.

Nähere Informationen: Landesklinikum Waldviertel Waidhofen an der Thaya, Telefon 02842/504-0.

 

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