09.07.2008 | 16:05

LH Pröll forciert Zusammenarbeit mit West-Slowakei

Expertengruppen sollen konkrete Projekte erarbeiten

Die Chancen und Möglichkeiten grenzüberschreitender Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und der West-Slowakei standen heute im Mittelpunkt eines informellen Treffens von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit Regionsvertretern in und um Bratislava. Dabei sollen vor allem das touristische und kulturelle Potenzial dies- und jenseits der Grenze gemeinsam genutzt und auch in Fragen der Raumordnung, der Infrastruktur und des Ausbaus des Radwegenetzes zusammengearbeitet werden.

Landeshauptmann Pröll und die Vorsitzenden der Selbstverwaltungskreise Bratislava und Trnava, Vladimir Bajan und Tibor Mikus, einigten sich deshalb auf die Einsetzung gemeinsamer Expertengruppen. Diese sollen Programme mit klaren, transparenten und auch rasch realisierbaren Projekten erarbeiten.

Für Pröll werden dabei auch Projekte forciert, für die es in der EU-Förderperiode 2007 bis 2013 Geldmittel aus Brüssel gibt. Auch die Landesausstellung 2011 in der Region Auland-Carnuntum soll von gegenseitigem Nutzen sein. Bratislava wird deshalb verstärkt in die Öffentlichkeitsarbeit für diese Großveranstaltung mit einbezogen. Niederösterreich wird den Selbstverwaltungskreisen Bratislava und Trnava auch in Sachen Dorferneuerung und Ortsbildgestaltung mit Know-how zur Verfügung stehen.

Die Region zwischen Wien und Bratislava verzeichnet heute eine dynamische Entwicklung. „Aufgabe der Politik ist es, diese Dynamik in die richtige Richtung zu bringen", so Pröll, der auch von einer neuen Ära der Zusammenarbeit mit dem östlichen Nachbarn sprach.

Bratislava und Trnava sind zwei von insgesamt acht Regionen der Slowakei, die mit Anfang 2009 die Krone durch den Euro ersetzen und somit der Eurozone beitreten werden.

 

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