24.06.2008 | 13:43

Ehrenzeichen für verdiente Landsleute

LH Pröll: NÖ soll soziale Modellregion in Europa werden

Im Sitzungssaal des NÖ Landtages in St. Pölten überreichte heute, Dienstag, 24. Juni, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll Ehrenzeichen an verdiente Landsleute. Insgesamt handelte es sich dabei um 26 Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich und drei Gedenkmedaillen des Landes Niederösterreich. Weiters überreichte der Landeshauptmann 11 Berufstitel und 12 Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Der Landtagssitzungssaal sei an diesem Tag eine „Bühne der Dankbarkeit", um jene Persönlichkeiten vor den Vorhang zu bitten, die ihr Wissen, ihr Können, ihre Persönlichkeit und ihr Herz eingebracht und in den letzten Jahrzehnten Überdurchschnittliches für Niederösterreich geleistet hätten, betonte der Landeshauptmann.

Miteinander sei es gelungen, die „Fesseln des Eisernen Vorhanges abzustreifen" und in einem neuen Europa ein neues Niederösterreich zu schaffen. Die Ausgangssituation für Niederösterreich für die kommenden Herausforderungen sei gut, so könne man etwa ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum, sinkende Arbeitslosigkeit und einen Rekordwert von 570.000 Beschäftigten vorweisen, so Pröll. Auch im „internationalen Konzert" fände der niederösterreichische Weg besondere Beachtung, wie etwa der Innovationspreis beweisen würde.

In Zukunft wolle man die dynamische Wirtschaftspolitik fortsetzen und den international sehr guten Ruf des Landes NÖ als Wirtschaftsstandort weiter ausbauen. „Nur dann, wenn wir weiter wirtschaftlichen Erfolg haben, können wir weiterhin zukunftsträchtig investieren und mehr für die sozial Schwächeren ausgeben", erläuterte Pröll das Ziel, Niederösterreich zu einer sozialen Modellregion in Europa zu machen. 47 Prozent des gesamten Landesbudgtes würden für den Sozial- und Gesundheitsbereich aufgewendet.

Niederösterreich solle außerdem zu einem führenden Bildungs- und Forschungsstandort werden, sagte der Landeshauptmann. Die Voraussetzungen dafür seien mit der Bildungs- und Forschungsachse Krems - Tulln -Klosterneuburg - Wr. Neustadt  bereits geschaffen worden: „Die jungen Menschen sollen sich möglichst viel Wissen im eigenen Land aneignen können. Denn das Mehr an Wissen ist der Stoff, aus dem die Zukunft gemacht wird."

Abschließend betonte Pröll den ausgeprägten Familiensinn im Land Niederösterreich: „Die Katastrophen, die wir zu bewältigen hatten, haben uns noch mehr zusammengeschweißt." Der Landeshauptmann äußerte daher die Bitte, stets das Miteinander im Land in den Vordergrund zu stellen und miteinander den erfolgreichen dynamischen Weg Niederösterreichs weiter zu gehen.

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