06.06.2008 | 15:11

2. Medizinische Abteilung am Landesklinikum St. Pölten eröffnet

Sobotka: NÖ sorgt für erstklassige medizinische Versorgung

Der von Niederösterreich neu eingeschlagene Weg hin zu einer sozialen Modellregion garantiere im Gesundheitsbereich eine erstklassige medizinische Versorgung für alle Landsleute, betonte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute, 6. Juni, bei der Eröffnung des Neubaues der 2. Medizinischen Abteilung im Landesklinikum St. Pölten. Um diesen guten Status nicht nur zu erhalten, sondern kontinuierlich zu verbessern, würden gezielte Investitionen in die Bausubstanz, Geräteausstattung und in die Ausbildung der Mitarbeiter getätigt.

Rund 7.000 Kubikmeter Beton und 868 Tonnen Stahl sind für den Neubau der 2. Medizinischen Abteilung verarbeitet worden, die auf fünf Stockwerken drei Ambulanz- und Dreibettengeschosse inklusive Spezialgeräten sowie eine nuklearmedizinische und endoskopische Ausstattung beinhaltet.

Herzstück der 2. Medizinischen Abteilung ist die Pflege und Therapie von Patienten im stationären Bereich. Auf drei Stationen, auf denen überall Granda-Wasser verfügbar ist, werden bis zu 77 Patienten betreut. Schwerpunkt der Abteilung in der stationären Versorgung sind die Fächer Gastroenterologie und Hepatologie, Osteoporose und Rheuma sowie Lungenerkrankungen. Ambulanten Schwerpunkt bildet das Endoskopiezentrum. Darüber hinaus bestehen u. a. Spezialambulanten für Hepatitis, chronische Darmerkrankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie rheumatische Erkrankungen. Die Kosten für den Neubau der 2. Medizinischen Abteilung belaufen sich auf rund 250 Millionen Euro.

Für Sobotka ist das Landesklinikum St. Pölten heute eine Vorzeigeeinrichtung. Das Landeskrankenhaus ermögliche nicht nur die besten Rahmenbedingungen für höchste medizinische Qualität, sondern erlaube auch patientenfreundliche Therapieabläufe in angenehmer Atmosphäre. In diesem Zusammenhang dankte der Landesrat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Einsatz, das Engagement und das Einbringen von menschlicher und fachlicher Kompetenz.

Nähere Informationen: Landesklinikum St. Pölten, Anton Feilinger, Telefon 02742/300-610.

 

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