29.05.2008 | 00:35

Niederösterreich sucht die besten Holzbauten

Sobotka: Ein Signal für klimaschonendes Wohnen

Auf Grund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und neuen Verarbeitungstechniken habe sich der Anteil der Holzbauten am Gesamtbaumarkt in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht, betonte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute, 29. Mai, bei der Präsentation des Wettbewerbs um den NÖ Holzpreis 2008. Auch das Land sorge mit der NÖ Wohnbauförderung für optimale Rahmenbedingungen beim nachhaltigen und kohlendioxidneutralem Bauen.

Laut einer aktuellen Fessel Gfk-Studie sprechen mehr als 80 Prozent der Befragten dem Holz vor allem emotionale Attribute wie Sympathie zu. Holz wird von der Bevölkerung zugleich als zeitlos und als „trendig" empfunden. Dieser Umstand bietet sowohl großen Forstbetrieben als auch den Besitzern von Kleinwäldern vielfältige Chancen. „Der Wald ist somit eine ökonomisch äußerst interessante Option, um zusätzliches Einkommen für die Landwirte bzw. zusätzliche Wertschöpfung für den ländlichen Raum zu schaffen", sagte Sobotka.

Dabei erfülle der Baustoff Holz alle bautechnischen Erfordernisse, mittlerweile auch bei der Brandbeständigkeit. Seine besonderen Stärken spiele Holz im Zusammenhang mit Passiv- oder Niedrigenergiehäusern aus. Langfristig wolle das Land den Wald mehr als bisher nutzen, zumal der jährliche Zuwachs an Holz in Niederösterreich beträchtlich ist, so Sobotka abschließend. 

Die Studie hat auch ergeben, dass die Qualität des Holzbaus deutlich gestiegen ist. Das zeigt sich besonders im stark wachsenden Segment der Fertigteilhäuser sowie in den ingenieurtechnischen Leistungen im Hallenbau, wo mittlerweile große Spannweiten erreicht werden.

In den vier Kategorien Wohnbau/Neubau, Wohnbau/Sanierung, Öffentlicher Bau sowie Nutzbau wird beim NÖ Holzbaupreis für die Gewinnerprojekte eine Gesamtprämie von insgesamt 12.000 Euro vergeben. Zusätzlich zu diesen Sparten wird auf Grund der positiven Resonanz des letzten Jahres auch die Zusatzkategorie „Innovative Detaillösung" ausgeschrieben, die jedoch nur in Verbindung mit einer Einreichung in einer der vier Stamm-Kategorien angeführt werden darf. Der Bewerb richtet sich an öffentliche und private Bauträger, Bauherren, Architekten, Planer und Holzbaufirmen.

Nähere Informationen: Wirtschaftsagentur ecoplus, Telefon 02742/22 776, http://www.holzbaupreis-noe.at/.

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