19.05.2008 | 13:19

Sobotka/Mikl-Leitner: Übergangspflege wird ausgebaut

Bis 2011 werden aus 600 Akutbetten Übergangspflegebetten

Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner stellten heute, Montag, 19. Mai, in St. Pölten ein Konzept für die Übergangspflege vor. Durch diese neue Pflegeform bekäme man, so Sobotka, in den nächsten Jahren in den Landeskliniken rund 600 Akutbetten frei und könne sie - mit einer Dauer von einer Woche bis zu drei Monaten - in den Heimen des Landes und in privaten Heimen als Übergangspflegebetten einsetzen. Diese Übergangspflege sei eine Überbrückungshilfe für Patienten nach einer Operation bzw. nach einer längeren Krankheit vor der Entlassung, die einer therapeutischen und pflegerischen Hilfe bedürfen.

In Niederösterreich sei in den letzten Monaten in der Tages-, Kurzzeit- und Übergangspflege mit finanzieller Unterstützung durch das Land bereits zwischen den Landeskliniken und den Pflegeheimen eine enge Allianz gebildet worden, bemerkte Mikl-Leitner. Nach einer Novellierung des NÖ Sozialhilfegesetzes, die noch vor dem Sommer 2008 beschlossen werden könnte, solle mit 1. September 2008 in 48 Heimen des Landes und Heimen von privaten Eigentümern das Modell einer Übergangspflege in Kraft treten. Das Land fördere diese Pflege durch eine Unterstützung von 93 Euro pro Tag, sodass die PatientInnen nur 20 Euro pro Tag bezahlen müssten. In einer ersten Ausbaustufe würde man 2008 und 2009 in den Landespflegeheimen in Waidhofen an der Thaya, Mistelbach, Melk, Scheibbs, Tulln, Mödling und Wiener Neustadt Übergangspflegebetten errichten; in einer zweiter Ausbaustufe würden 2010 und 2011 die Landespflegeheime in Zwettl, Hollabrunn, Hainburg, Stockerau, Amstetten, Waidhofen an der Ybbs, Krems, St. Pölten, Neunkirchen/Hochegg und Baden folgen.

 

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