13.05.2008 | 11:38

LH Pröll zur Entschärfung von Gefahrenstellen für Motorradfahrer

„Beim Thema Verkehrsicherheit ständig am Ball bleiben"

Rechtzeitig zur Motorradsaison hat Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll angeordnet, dass auf Motorradstrecken in Niederösterreich verstärkt eine neue Methode der Fugensanierung mittels Fugenrepaven zum Einsatz kommt, bei der es nach der Sanierung wieder eine geschlossene Oberfläche und damit mehr Sicherheit für die MotorradfahrerInnen gibt.

In den letzten Jahren wurden mit dieser Methode insgesamt 30 Kilometer Fugen mit Kosten von rund 250.000 Euro saniert. Auf der B 27 im Höllental waren es im Vorjahr ca. 3,5 Kilometer, die auf diese Weise im Sinne der Verkehrssicherheit instand gesetzt wurden.

Sicherheit im Straßenverkehr hat in Niederösterreich höchste Priorität, das gilt vor allem für MotorradfahrerInnen. „Gerade beim Thema Verkehrssicherheit ist es notwendig, ständig am Ball zu bleiben. Die Entschärfung von Gefahrenstellen ist daher ein Gebot der Stunde", meint Pröll und verweist auch auf den in den letzten Jahren installierten Unterfahrschutz, der vor allem scharfkantige Leitschienen in Kurven entschärft.

Für diesen gummierten oder aus Stahlblech bestehenden Unterfahrschutz hat das Land bisher rund 60.000 Euro ausgegeben und damit etwa 30 Kurven mit einer Gesamtlänge von 1,5 Kilometern entschärft. Standorte sind die beliebtesten Motorradstrecken am Anna- und Josefsberg, am Rieder-, Flach-, Exel- und Grubberg, auf dem Hals, in Klammgrub, in der Kalten Kuchl, im Pielachtal, am Rohrer Sattel und im Höllental.

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