28.04.2008 | 00:11

Neue Initiativen zur Umweltbildung für NÖ Schulen präsentiert

Plank: Verbessert das Wissen über ökologische Zusammenhänge

In der Hauptschule der englischen Fräulein in St. Pölten wurden heute, 28. April, von Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank und dem Amtsführenden Präsidenten des NÖ Landesschulrates, Hermann Helm, die neuen Initiativen „ökologischer Fußabdruck" und „Rucksack-Workshop" zur besseren Umweltbildung in den NÖ Schulen präsentiert.

Oberstes Ziel sei es, so Plank, Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulen zu verankern und Schritt für Schritt anhand von konkreten Themen wie „Energiesparen" oder „Abfall vermeiden" erlebbar zu machen. Dabei werde es für die Jugend leicht nachvollziehbar, was das eigene Verhalten bewirken könne und wie leicht aktiver Klimaschutz sei. Ein Schwerpunkt liege auch in der bestmöglichen Beratung und Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer bei der Gestaltung von Unterrichtseinheiten, betonte Plank.

Ausgehend von den Erfahrungen in der Umweltbildung wollen die heimischen Schulen noch mehr über die ökologischen, sozialen und ökonomischen Zusammenhänge lehren, um so zu Vorreitern in Sachen nachhaltiger Entwicklung zu werden, sagte Helm.

Das Projekt „ökologischer Rucksack" macht in Workshops deutlich, wie weitreichend individuelle Handlungen oft sind und wie viel jeder Einzelne bewirken kann. Dabei durchlaufen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Stationen und erfahren mit dem symbolischen Rucksack, wie wichtig es ist, darauf zu achten, wie und was man konsumiert.

Mit der Initiative „ökologischer Fußabdruck" soll die Verantwortung für die globale Entwicklung dargestellt werden. So benötigen Infrastrukturen, Wohnen, Energieproduktion und alle natürlichen Rohstoffe, viel Platz auf dem Planeten Erde. Ebenso braucht die Natur Flächen und Ressourcen, um sich zu regenerieren und Abfälle abzubauen. Der „ökologische Fußabdruck" macht diesen Flächenbedarf jedes Menschen deutlich und vermittelt ein verständliches Bild der ökologischen Grenzen der Erde. Das Rechenmodell wurde von den Wissenschaftern William Rees und Mathis Wackernagel entwickelt.

Nähere Informationen und Buchung: „die umweltberatung", Kompetenzzentrum für Umweltbildung, Telefon 02233/576 40, http://www.umweltberatung.at/

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