16.04.2008 | 08:41

Plank zur geplanten Studienzusammenlegungen an der BOKU

Breite und produktionsspezifische Ausbildung notwendig

Die geplante Zusammenlegung von eigenständigen Studienrichtungen wie Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Naturfaser- und Holztechnologie sowie Önologie zu einem gemeinsamen Baccalaureatsstudium an der Universität für Bodenkultur (BOKU) ist für Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank nicht sinnvoll. „Gerade weil die Anforderungen an die Landwirtschaft immer größer werden, ist eine breite Ausbildung für Experten in der Wirtschaft, im Tourismus, in Kammern, Verwaltungen und Ministerien sehr wichtig, um die heimischen Bäuerinnen und Bauern entsprechend unterstützen zu können. Nur eine breite und produktionsspezifische Ausbildung an der BOKU kann diese Unterstützung garantieren", so Plank.

Bei einer Zusammenlegung der verschiedenen Studienrichtungen würde nach Ansicht Planks die Universität für Bodenkultur sowohl in der Lehre als auch in der Forschung deutlich geschwächt werden. Sinnvoller wäre eine Ausweitung der immer wichtiger werdenden Themen wie Versorgungssicherheit, nachwachsende Rohstoffe, Energie aus Biomasse oder Sicherheit im Nahrungsmittelbereich. „Forschung, Beratung und Lehre in den so unterschiedlichen Sparten sind zentrale Aufgaben der Absolventen der verschiedenen Studienrichtungen. Die Ausbildung auf hohem Niveau muss erhalten bleiben. Es geht nicht allein um die Land- und Forstwirtschaft, sondern vielmehr auch um Bereiche wie Naturschutz oder Ernährungssicherheit, die künftig noch größere Bedeutung haben werden", zeigt sich Plank überzeugt.

Weitere Informationen: Büro LR Plank, Christian Milota, e-mail christian.milota@noel.gv.at, Telefon 02742/9005-12701.

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