25.03.2008 | 00:11

Ökumenisches Projekt „Essen schafft Klima" gestartet

Plank: Genuss und Verantwortung dürfen kein Gegensatz sein

Welche positiven Auswirkungen eine Ernährungsweise mit saisonalen Bio-Lebensmitteln auf den Klimaschutz hat, erfährt man im neuen Workshop-Angebot „Essen schafft Klima" der „umweltberatung", das Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank heute, 25. März, gemeinsam mit der katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten und der Evangelischen Kirche Niederösterreichs präsentierte. Interessierte Pfarrgemeinden können ab sofort bei dieser Initiative mitmachen und Workshops für ihre Gruppen buchen.  

„Gemeinsames Handeln ist gefragt, gerade wenn es um weltwirtschaftliche Zusammenhänge und globale Auswirkungen geht", betonte Plank. Für den Klimaschutz könne mit der eigenen Kaufentscheidung viel bewirkt werden, beim täglichen Jausenkauf genauso wie bei der Organisation von Veranstaltungen. Jede Unterstützung und jeder persönliche Beitrag sei ein wichtiger Baustein für eine gemeinsame, nachhaltige Zukunft.

Für Plank geht es beim Projekt „Essen schafft Klima" um ein gutes Miteinander, um ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung. Genuss und Verantwortung für Umwelt und Klimaschutz dürften kein Gegensatz sein.

Der Workshop informiert im Detail, dass das, was wir essen, nicht nur Gesundheit und Leistungsfähigkeit beeinflussen, sondern auch Auswirkungen auf Boden, Luft, Wasser und Klima hat. Durch dieses Wissen soll es für die Teilnehmer leichter nachvollziehbar sein, was das eigene Verhalten bewirken kann und wie leicht aktiver Umwelt- und Klimaschutz sind. So kann beispielsweise Obst und Gemüse aus der Region besser ausreifen, hat vollen Geschmack und mehr Nährstoffe als Früchte, die unreif geerntet und Tausende Kilometer transportiert werden. Kürzere Transporte führen auch zu weniger Lärm, weniger Energieverbrauch und weniger klimaschädlichen Abgasen.

Nähere Informationen: „die umweltberatung" Mostviertel, Projektleiterin Franziska Simma, Telefon 07472/614 86, http://www.umweltberatung.at/.

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