03.03.2008 | 09:45

Mondi Standorte in Niederösterreich gesichert

Gabmann: Drohende Schließung konnte abgewendet werden

Im letzten Monat machte das Gerücht die Runde, dass die Mondi Standorte in Niederösterreich gefährdet sind. Deshalb führte Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann mit Mondi Europe & International Vorstandschef Peter Oswald intensive Gespräche, um die Standorte der Papierfabrik in Ulmerfeld-Hausmening und Kematen abzusichern. „Eine drohende Schließung ist im Einvernehmen mit Mondi abgewendet worden. Hausmening und Kematen bleiben bestehen", freut Gabmann.

Mondi Vorstandschef Peter Oswald: „Es stimmt, dass wir auf Grund von Absatzproblemen von Kopierpapier in Europa planen, eine Papiermaschine stillzulegen. Betroffen ist die Fabrik im ungarischen Szolnok. Bei Standortentscheidungen spielt auch der enge Kontakt zu den Behörden eine wichtige Rolle. Gabmann hat sich massiv für die Weiterführung der niederösterreichischen Standorte eingesetzt".

Peter Oswald äußerte gleichzeitig den Wunsch, dass sich Gabmann beim Bund dafür einsetzt, dass neben der Förderung von Biomasse verstärkt auf „grüne Energie" aus Wasserkraft, Wind und Sonnenenergie gesetzt wird. So könnte die Papierindustrie weiter entlastet werden.

Mondi, Österreichs größtes Papier- und Verpackungsunternehmen, ist in Niederösterreich mit zwei Verpackungswerken erfolgreich tätig: ein hochmodernes Werk zur Silikonisierung von Trennpapieren wurde vor einem Jahr in Hilm erworben. Ein Forschungs- und Entwicklungszentrum wurde in Korneuburg gebaut, wo Mondi Standbodenbeutel aus Kunststofffolie produziert und laufend expandiert.

Weitere Informationen: Mag. Lukas Reutterer, Büro LHStv. Gabmann, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at.

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