25.02.2008 | 16:55

Zistersdorf bekommt eine HTL

Pröll: Optimale Chance für die Jugend

Im Jänner 2007 einigten sich das Land Niederösterreich und das Bundesministerium darauf, in Zistersdorf eine Höhere Technische Schule (HTL) mit den Zweigen Technische Gebäudeeinrichtung und Energieplanung einzurichten. Die Schule wird im Herbst 2008 mit einer Klasse starten und vorerst als dislozierte Außenabteilung der HTL für Gesundheitstechnik Mistelbach geführt. Werk- und Laborräume stellt die bestens ausgerüstete Landesberufsschule für Sanitär-, Heizungs-, Lüftungstechnik- und Alternativenergie zur Verfügung.

„Diese neue Höhere Technische Schule ist eine optimale Lösung für die Grenzregion und die Stadt Zistersdorf, aber vor allem für die jungen Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, denen damit eine zusätzliche Ausbildungsmöglichkeit zur Verfügung steht", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, 25. Februar, bei der Vorstellung des neuen Bildungsangebotes in der Landesberufsschule Zistersdorf. Damit trage das Land auch dem Wunsch der Wirtschaft Rechnung, gut ausgebildete Fachkräfte in der Region verfügbar zu machen. Weiters gehe es darum, der Jugend alle möglichen Chancen zu eröffnen und so viele Jugendliche wie möglich in ihrer unmittelbaren Heimat auszubilden.

Für Pröll ist die Entscheidung für diese Höhere Technische Schule, die eine unglaublich wertvolle Zukunftswerkstätte darstellt, eingebettet in die Grundphilosophie und Grundstruktur des Bundeslandes Niederösterreich: Eine gute Ausbildung, die neben Faktenwissen auch Werte vermittle, sei ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort. Die mittlerweile attraktive Bildungsinfrastruktur in Niederösterreich sei eine gute Grundlage dafür, jedem jungen Landesbürger die Chance zu geben, seine Neigungen und Talente optimal entfalten zu können. Nicht zuletzt deshalb erstatte Niederösterreich als einziges Bundesland allen Lehrlingen mit einem aufrechten Lehrverhältnis sowie Arbeitnehmern mit positiv abgelegter Lehrabschlussprüfung die Kosten des Kurses zur Berufsreifeprüfung durch eine Förderung bis zu einem Betrag von 4.000 Euro zurück, so Pröll abschließend.

 

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