01.02.2008 | 11:04

LH Pröll: Moeller Firmengruppe baut neues Werk im Schmidatal

Investitionen von über 20 Mio. Euro und 250 neue Arbeitsplätze

Firmengruppe Moeller errichtet im Gewerbepark Schmidatal ein neues Werk. Im Bild Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit Geschäftsführer Theo Kubat, Landesrat Ernest Gabmann und der Ziersdorfer Bürgermeister Johann Gartner (v.r.n.l.)
Firmengruppe Moeller errichtet im Gewerbepark Schmidatal ein neues Werk. Im Bild Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit Geschäftsführer Theo Kubat, Landesrat Ernest Gabmann und der Ziersdorfer Bürgermeister Johann Gartner (v.r.n.l.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

 

Als wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich und enorme Aufwertung des Schmidatals und des Weinviertels bezeichnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Entscheidung des internationalen Elektrokonzerns Moeller, in Ziersdorf ein neues Werk für Key-Komponenten für Leitungsschutzschalter zu errichten. In einer ersten Ausbaustufe werden im ecoplus-Gewerbepark Schmidatal 10 Millionen Euro investiert. Baubeginn ist im April dieses Jahres. Bereits im September wird mit 60 Mitarbeitern mit der Produktion begonnen. Laut Theo Kubat, Chief Executive Officer der Moeller Firmengruppe, sollen an diesem Standort bis 2011 insgesamt 22 bis 23 Millionen Euro investiert und rund 250 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Begründet wird diese Entscheidung der Moeller Firmengruppe u. a. damit, dass man am derzeitigen Firmenstandort in Schrems, wo derzeit rund 1.100 Mitarbeiter beschäftigt sind, in Sachen Kapazität und Facharbeiter an der Grenze angelangt ist. Ein weiteres Kriterium sei die Infrastruktur der Region, wie Landeshauptmann Pröll betonte. „In den Ausbau der B 4 wurden bisher rund 70 Millionen Euro investiert." Weitere Ausbauschritte auf der B 4 sind laut Pröll die Verbreiterung bei Niederrußbach und die Umfahrung Maissau sowie die Verbreiterung der B 4 bei Großweikersdorf und Ravelsbach bis 2009.

Die Standortentscheidung für Niederösterreich - es wurden auch andere Standorte u. a. in Tschechien ins Auge gefasst - ist für den Landeshauptmann ein großer Vertrauensbeweis in die Standortqualität Niederösterreichs. „Getragen auch von einer schnell arbeitenden Verwaltung, gut ausgebildeten Fachkräften und politischer Stabilität und Kalkulierbarkeit im Land", so Pröll. Ein gewichtiges Argument war auch die HTL Hollabrunn, mit der es bereits enge Kontakte gibt.

Der neue Standort im Schmidatal soll laut Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann keine Konkurrenz zum Standort in Schrems sein, sondern vor allem „eine Festigung des Standortes im Waldviertel". Moeller sei heute der größte Arbeitgeber in Niederösterreich nördlich der Donau.

Die Moeller Firmengruppe mit Hauptsitz in Bonn zählt zu den führenden internationalen Anbietern von Komponenten und Systemen für die Energieverteilung und Automatisierung in der Industrie, in Infrastrukturgebäuden und in Wohnhäusern. Weltweit beschäftigt die Firmengruppe 8.400 Mitarbeiter mit einem Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro. In der Gebäudeautomation sind derzeit rund 4.400 Mitarbeiter beschäftigt, davon 1.250 in Österreich. Derzeit werden 65 Millionen Stück Key-Komponenten für Leitungsschutzschalter gebaut. Bis 2011 soll diese Zahl laut Kubat auf 95 Millionen Stück erhöht werden.    

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