21.01.2008 | 09:54

Klinikum Mödling bietet mit „Schreiambulanz" spezielles Service

Sobotka: Wichtiger Beitrag auch zur Gewaltprävention in Familien

Seit 1994 bietet das Landesklinikum Thermenregion Mödling mit der so genannten „Schreiambulanz" jungen Familien eine spezielle Beratungsstelle an. „Diese Ambulanz stellt ein wichtiges Hilfsangebot mit kompetenter Beratung für junge Familien dar, und wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention in der Familie", betont dazu Landerat Mag. Wolfgang Sobotka.

Ausgangspunkt dieser Einrichtung ist die Frage, ob das häufige, lang andauernde oder intensive Schreien eines Säuglings dessen normale Ausdrucksmöglichkeit ist, um etwa Hunger, Schmerz, Müdigkeit oder Langeweile kund zu tun, oder ob körperliche Erkrankungen oder Entwicklungsstörungen der Grund dafür sein könnten. Ist diese Frage geklärt, bietet die „Schreiambulanz" ein vielfältiges Behandlungsspektrum, das von Eltern/Kinder-Interaktionstherapie über psychotherapeutische Beratung, Therapie und Nachbetreuung ehemals stationärerer PatientInnen bis hin zur langfristigen niederfrequenten Betreuung reicht.

Neben einer oftmals notwendigen stationären Aufnahme von Mutter bzw. Vater und Kind bietet die „Schreiambulanz" auch ambulante Beratungsgespräche an. Bei psychischen Belastungen steht den Eltern zudem ein Raum zur Verfügung, in dem Ängste, Erwartungen und Erfahrungen bewusst gemacht und ausgesprochen werden, die sich im Erleben des Kindes oft unbewusst und ungewollt auswirken.

Nähere Informationen: Landesklinikum Thermenregion Mödling, Telefon 02236/204-0.

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